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Silvio Berlusconi (M.) war viermal Ministerpräsident Italiens

Der ehemalige italienische Regierungschef und Eigentürmer des 18-maligen Meisters AC Mailand, Silvio Berlusconi, will den Klub auf keinen Fall an ausländische Investoren abgeben.

Er kritisierte den Ölmagnaten Massimo Moratti, der im vergangenen Jahr die Mehrheit an Inter Mailand dem indonesischen Magnat Erick Thohir verkauft hatte.

"Ich bedauere, dass ein echter Mailänder wie Moratti sich aus dem Fußballgeschäft zurückgezogen hat. Ich wäre nicht in der Lage, unser AC Milan einem Ausländer anzuvertrauen. Vielleicht wäre ich nicht einmal in der Lage, den Klub einem Italiener zu verkaufen", sagte Berlusconi der "Gazzetta dello Sport".

"Mein Vater sagte, dass ich Milan im Herzen eingraviert habe und ich habe keinerlei Absicht, mich einer Herztransplantation zu unterziehen", so der 77-Jährige weiter.

Weiter führte der exzentrische Politiker und Medienmogul aus: "Das Problem eines Verkaufs des AC Mailand gibt es nicht. Wir haben einen Weg gefunden, um Milan zu verwalten, der bestens funktioniert. Zwischen meiner Tochter Barbara und Geschäftsführer Adriano Galliani herrscht Harmonie."

Er zeigte sich zuversichtlich, dass in Zukunft seine 30-jährige Tochter Barbara, mit Galliani Co-Geschäftsführerin des Klubs, zur Präsidentin des Vereins aus der Serie A avancieren könnte.

Zuletzt hatte es Gerüchte über das Interesse arabischer Investoren bei AC Milan gegeben.

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