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Der FC Parma steht mit zehn Punkten auf dem letzten Platz der Serie A
Der FC Parma steht mit zehn Punkten auf dem letzten Platz der Serie A © Getty Images

Der Tabellenletzte der Serie A steht unmittelbar vor der Pleite. Erste Maßnahmen betreffen den Fuhrpark des FC Parma. Geschäftsführer Leonardi bleibt jedoch zuversichtlich.

Der italienische Serie A-Klub FC Parma steht unmittelbar vor der Pleite. Am Dienstag wurden drei Lastwagen und ein Auto des Vereins gepfändet, das berichteten italienische Medien.

Am Montag war die Frist abgelaufen, bis zu der der neue Klubboss Giampietro Manenti fällige Spielergehälter und Steuern in Millionenhöhe zahlen sollte.

Giampietro Manenti wurde vergangene Woche zum dritten Mal Präsident des FC  Parma
Giampietro Manenti wurde vergangene Woche zum dritten Mal Präsident des FC Parma © Getty Images

Manenti war vergangene Woche zum dritten Klubchef innerhalb von zwei Monaten ernannt worden. Er hatte versprochen, dass das ausstehenden Salär überwiesen wird. Damit erhofft sich der Klub, sich sportliche Sanktionen ersparen zu können.

"Wir bleiben zuversichtlich. Wir bauen darauf, dass sich die Situation entschärft", sagte Geschäftsführer Pietro Leonardi.

Manenti hatte die Klubführung von Ermir Kudra übernommen, dieser war wiederum seinem albanischen Landsmann Rezart Taci gefolgt.

Parma belastet ein Schuldenberg von 96 Millionen Euro. Sollten im Laufe der Woche keine Zahlungen erfolgen, riskiert der Verein den Abzug von drei seiner bislang neun Punkte. Ein Zähler wurde bereits abgezogen.

Weil der Klub die Gehälter nicht zahlte, hatte Torjäger Antonio Cassano seinen Vertrag mit dem Verein aufgelöst. Der Spieler befindet sich derzeit auf Vereinssuche.

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