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München - Juventus Turin bezwingt den SSC Neapel und erhält im Anschluss die Meistertrophäe. Die Gäste kassieren einen Rückschlag im Kampf um die Champions League.

14 Tage vor dem Champions-League-Endspiel gegen den FC Barcelona hat Juventus Turin den Härtetest gegen den SSC Neapel bestanden.

Juve gewann am 37. Spieltag der Serie A mit 3:1 (1:0) und feierte seinen 26. Sieg im 37. Saisonspiel. Im Anschluss erhielt Turin die Meistertrophäe.

Neapel kassierte dagegen eine bittere Pleite im Kampf um die Champions League. Die Mannschaft von Trainer Rafael Benitez verpasste es, zum Tabellendritten Lazio Rom aufzuschließen und bleibt mit 63 Zählern auf Rang vier.

Britos verliert kurz vor Schluss die Nerven

Roberto Pereyra hatte die Gastgeber in der 13. Minute in Führung geschossen. David Lopez glich für die Gäste im Nachschuss aus, nachdem zuvor Lorenzo Insigne vom Elfmeterpunkt gescheitert war (50.).

Doch Stefano Sturaro (77.) nach feiner Einzelleistung und Simone Pepe (90.+3, Foulelfmeter) entschieden die Partie zu Gunsten der "Alten Dame".

Pepes Treffer vom Elfmeterpunkt war ein brutaler Kopfstoß von Neapels Miguel Britos an Juve-Stürmer Alvaro Morata vorausgegangen, der Übeltäter sah dafür vollkommen zu Recht die Rote Karte (90.+2).

Inter verliert in Genua

Derweil verspielte Inter Mailand am Samstagabend ohne den verletzten Weltmeister Lukas Podolski nahezu alle Chancen auf einen Europa-League-Platz.

Das vorletzte Saisonspiel beim direkten Konkurrenten FC Genua endete 2:3 (2:2). Inter belegt mit nun 52 Punkten den achten Rang, Genua ist Fünfter (59 Punkte).

Da Genua nun in jedem Fall einen Platz unter den ersten sechs belegen wird, rückt der Siebte in die Europa League nach, nachdem Genua die UEFA-Lizenz verweigert wurde. Um welche Verletzung es sich bei Podolski handelt, war zunächst nicht bekannt.

Juraj Kucka erzielte für die Gastgeber in der 89. Minute den Siegtreffer. Zuvor hatten Leonardo Pavoletti (24.) und Maxime Lestienne (41.) für Genua getroffen.

Inter war durch Mauro Emanuel Icardi (19.) und Rodrigo Palacio (30.) zwischenzeitlich zweimal in Führung gegangen.

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