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Mario Mandzukic und Daniele De Rossi (r.) sind schon im August letzten Jahres einmal aneinandergeraten © Getty Images

Der italienische Nationalspieler bereut seine rassistische Beleidigung gegenüber Juventus-Stürmer Mario Mandzukic öffentlich. Dem Römer droht dennoch eine Strafe.

Der italienische Nationalspieler Daniele De Rossi vom AS Rom hat sich für seine rassistische Entgleisung beim früheren Bundesligaspieler Mario Mandzukic entschuldigt.

"Es tut mir leid. Ich habe etwas gesagt, was ich nicht hätte sagen sollen", sagte der 32-Jährige in der TV-Sendung Le Iene.

De Rossi hatte im Duell mit Rekordmeister Juventus Turin am Sonntag (0:1) seinen kroatischen Gegenspieler Mandzukic als "Scheiß-Zigeuner" beschimpft. "Solche Sätze werden auf dem Platz häufig gesagt", fügte De Rossi an und erklärte weiter: "Der Fußball bringt manchmal das Schlechteste in einem Spieler zum Vorschein, aber das kann keine Rechtfertigung sein."

Der Vorfall war von TV-Kameras aufgenommen worden und sorgte für Aufsehen, Roma-Verbände riefen Italiens Verbandschef Carlo Tavecchio zu hartem Durchgreifen auf. Die Situation wurde vom Schiedsrichter nicht bemerkt, De Rossi droht eine nachträgliche Sperre.

Erst am Donnerstag war Maurizio Sarri, Trainer des Erstligisten SSC Neapel, wegen Beleidigung seines Kollegen Roberto Mancini von Inter Mailand für zwei Pokalspiele gesperrt worden. Nach dem Viertelfinale des italienischen Pokals zwischen Tabellenführer Neapel und Inter (0:2) war ein heftiger Streit zwischen den beiden Trainern entbrannt, da Sarri den Inter-Coach während des Spiels unter anderem als "Schwuchtel" bezeichnet hatte.

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