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Der deutsche Nationalspieler erhält nach seinem Tor für Rom gegen den AC Milan die beste Note. Eine Zeitung bemerkt eine Verwandlung vom "hässlichen Entlein zum Schwan".

Trotz des ersten Serie-A-Tors seines deutschen Nationalspielers Antonio Rüdiger hat der AS Rom einen Big Point im Kampf um die Europacup-Qualifikation verpasst.

Die Roma, die den begehrten fünften belegt, kam nach dem frühen Führungstor des Ex-Stuttgarters (4.) nur zu einem 1:1 (1:0) gegen den Tabellensechsten AC Mailand. Dennoch hat Rom weiter fünf Punkte Vorsprung auf Milan.

Rüdiger wurde von den italienischen Medien für seinen Treffer nach wochenlanger Kritik in gewohnt blumiger Sprache gefeiert. "Das Märchen wird Wirklichkeit. Das hässliche Entlein ist ein Schwan geworden", schrieb die Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport, die dem 22-Jährigen die beste Note unter den Römern erteilte.

Rüdiger sei die wahre Rettung in der ansonsten bröckeligen Mannschaft von Trainer Rudi Garcia gewesen. Der Corriere dello Sport bescheinigte Rüdiger "höchst geschicktes Timing und große Koordination".

Der frühere Schalker Bundesligaprofi Kevin-Prince Boateng absolvierte für Mailand sein erstes Spiel seit seiner Rückkehr zu den Rossoneri. Der 28-Jährige wurde in der 56. Minute eingewechselt und überzeugte auf Anhieb. "Äußerst mobil und mit klarem Kopf. Boateng ist schon bestens in der Mannschaft integriert. Er ist eine wertvolle taktische Waffe", kommentierte die Gazzetta dello Sport.

Derweil feierte Lazio Rom ohne Weltmeister Miroslav Klose einen wichtigen und überraschenden Sieg und wahrte seine kleine Chance auf die Europacup-Teilnahme. Beim Tabellenzweiten AC Florenz gewannen die Römer mit 3:1 (1:0) und verkürzten den Rückstand auf die Roma auf sieben Punkte. Deutschlands Rekord-Länderspieltorschütze Klose saß 90 Minuten nur auf der Bank.

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