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Antonio Rüdiger vom AS Rom
Antonio Rüdiger vom AS Rom will sich im Heimatland seiner Mutter engagieren © Getty Images

Nationalspieler Antonio Rüdiger vom AS Rom möchte sich in Sierra Leone, dem Heimatland seiner Mutter, sozial engagieren.

"Das Land braucht Hilfe, und ich werde das tun, was in meinen Möglichkeiten steht", sagte der 22-Jährige im Interview mit Roma Radio: "Mit 15 Jahren war ich erstmals in Sierra Leone. Ich hoffe, dass ich das Land so bald wie möglich wieder besuchen kann."

Sierra Leone erholt sich erst langsam von den Auswirkungen des blutigen Bürgerkrieges in den 90er Jahren. Zuletzt grassierte in dem Land zudem die Ebola-Epidemie, die mehr als 11.000 Menschen in Westafrika das Leben kostete.

Sportlich fühlt sich Rüdiger nach einigen Startschwierigkeiten in Rom mittlerweile angekommen. "Der Anfang war nicht einfach, weil ich Deutschland zum ersten Mal verlassen habe, um in einem anderen Land zu spielen", sagte der Innenverteidiger, der zur Stammformation von Trainer Luciano Spalletti gehört: "Inzwischen fühle ich mich hier zu Hause."

Ob Rüdiger auch nach dem Ende seines Leihvertrags im Sommer in Rom bleiben kann oder womöglich doch zum VfB Stuttgart zurückkehren muss, bleibt ungewiss.

Laut Medienberichten wollen die Italiener nachverhandeln, um die Restablöse von neun Millionen Euro für Rüdiger zu drücken. Erst dann soll der Abwehrspieler in der ewigen Stadt einen Vertrag bis 30. Juni 2020 erhalten.

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