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Mit der alten Liebe ist das so eine Sache. Kommt es zur Trennung, bleibt häufig nur böses Blut. Es gibt viele namhafte Fußballer, die das während ihrer Karriere zu spüren bekommen haben.

Als Luis Figo einst von Barcelona zu Real Madrid ging, wurde er von Barca-Fans mit Schweineköpfen beworfen. Jenen Anhängern, die ihm einst zugejubelt hatten. Ein anderer ehemaliger Weltklasse-Spieler hat jetzt ebenfalls erlebt, wie es sich anfühlt, wenn frühere Bewunderer plötzlich zu Gegnern werden: der einstige brasilianische Topstürmer Ronaldo.

Der WM-Held von 2002 verfolgte am Samstag den 3:1-Heimsieg seines Ex-Klubs Inter gegen Sampdoria Genua im Stadion. Ronaldo war nicht der einzige frühere Inter-Star auf der Tribüne. Auch der ehemalige Coach Jose Mourinho wurde unter den Zuschauern gesichtet.

Doch während die Tifosi ihren einstigen Trainer feierten, musste Ronaldo Beleidigungen über sich ergehen lassen. Auf einem Plakat, das die Inter-Anhänger ausrollten, stand: "Wahre Helden wechseln nicht ihre Trikots, ansonsten gelten sie als Stück Schei**". 

Der Adressat dieser Botschaft war klar: Ronaldo. 

Der trug Jahre nach seiner aktiven Zeit bei Inter (1997 - 2002) auch das Trikot von Erzrivale AC Milan (2007 - 2008). Diesen Stallwechsel hat man ihm in Mailand offenbar bis heute nicht verziehen. 

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