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Roberto Mancini ließ sich beim Mailänder Derby zu einem Eklat hinreißen © Getty Images

Dem Inter-Coach brennen im Derby die Sicherungen durch, nachdem er von gegnerischen Fans ausgepfiffen wird. Mancini entschuldigt sich, ledert aber gegen den Schiedsrichter.

Inter-Mailand-Trainer Roberto Mancini steht in Italiens Serie A im Kreuzfeuer der Kritik, nachdem er am Sonntagabend beim Derby gegen den Stadtrivalen AC Mailand (0:3) die Nerven verloren hat.

In der 50. Minute wurde er wegen Reklamierens auf die Tribüne verbannt. Fotografen lichteten ihn wenig später mit einer Stinkefinger-Geste ab, es war seine Reaktion auf die Milan-Fans, die ihn ausgepfiffen hatten.

Das Sportgericht der Serie A sperrte Mancini angesichts der Bilder für die Begegnung gegen Chievo Verona am Mittwoch.

Zudem muss der 51-Jährige eine Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro zahlen.

"Ich entschuldige mich für diese Geste, das hätte mir nicht passieren dürfen", schrieb Mancini auf Twitter, nachdem Medien die Bilder seiner Geste veröffentlichten.

Der Trainer erlebt im Augenblick eine schwierige Phase. Drei Niederlagen musste Mancini in den letzten sechs Spielen hinnehmen.

Für die klare Niederlage gegen Milan machte Mancini den Referee verantwortlich.  

 "Wahrscheinlich kennt der Schiedsrichter die Regeln nicht", sagte Mancini, der zuletzt häufiger die Nerven verlor. Mancini hatte sich unlängst mit dem Trainerkollegen vom SSC Neapel, Maurizio Sarri, heftig gestritten. Daraufhin hatte dieser Mancini als "Schwuchtel" beleidigt, deshalb wurde Sarri für zwei Spiele gesperrt.

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