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Die Bundesliga Österreichs wird von einem Antisemitismus-Skandal erschüttert © Getty Images

In einem Spiel gegen das von Thorsten Fink trainierte Austria Wien schallen schlimme Rufe durchs Stadion des SV Mattersburg. Die Liga handelt nun.

Österreichs Fußball-Bundesligist SV Mattersburg ist nach den antisemitischen Gesängen seiner Fans beim 0:9 gegen Austria Wien mit einer vergleichsweise milden Strafe davongekommen.

Der Klub aus dem Burgenland muss 2000 Euro zahlen, noch einmal 2000 Euro würden im Falle einer Wiederholung innerhalb der nächsten sechs Monate fällig.

Bei dem Ligaspiel gegen die von Ex-HSV-Coach Thorsten Fink trainierte Austria, die ihre Wurzeln teilweise im jüdischen Milieu Wiens hat, wurden Rufe wie "Jude, Jude" und "scheiß Judenverein" laut. Laut Strafsenat der österreichischen Bundesliga seien dies "vereinzelte diskriminierende Rufe aus dem Zuschauerbereich" gewesen. 

Der Strafrahmen bei derartigen Verstößen reicht von 1500 bis 15.000 Euro.

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