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Uruguay v Ghana: 2010 FIFA World Cup - Quarter Finals
Luis Suarez (2.v.r.) verhinderte gegen Ghana ein sicheres Tor, indem er den Ball auf der Linie mit der Hand abwehrte © Getty Images

Die Regelhüter des Fußballs befassen sich wohl in Kürze mit der möglichen Einführung eines Straftores. Als Musterbeispiel dafür dient ein legendäres Handspiel.

Diese Entscheidung käme einer sportlichen Revolution gleich: Wie die Daily Mail berichtet, denken die Regelhüter des International Football Association Boards (IFAB) über die Einführung eines Straftores nach.

Demnach könnte in Zukunft eine Mannschaft mit einem Gegentor bestraft werden, ohne dass der Ball die Torlinie überquert hat.

Als Musterbeispiel für die Verhängung einer solchen Strafe gilt das absichtliche Handspiel von Uruguays Stürmerstar Luis Suarez während des Viertelfinals bei der WM 2010 in Südafrika gegen Ghana.

Damals wehrte Suarez kurz vor Ende der regulären Spielzeit den Ball auf der eigenen Torlinie wie ein Torwart ab und verhinderte damit den sicheren Siegtreffer für Ghana. Den fälligen Elfmeter schoss Asamoah Gyan über das Tor. Es kam zur Verlängerung und zum Elfmeterschießen, in dem sich Uruguay dann durchsetzte. Suarez ließ sich danach überschwänglich feiern und sorgte damit für großen Unmut.

David Elleray, der Technische Direktor der IFAB, kündigte an, dass sich das Gremium nach der EM-Endrunde in diesem Sommer in Frankreich mit dem Thema "Straftor" befassen werde.

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