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Die Spieler der Roma feiern einen klaren Sieg und dürfen weiter hoffen © Getty Images

Der AS Rom kommt in der Serie A noch mal an Juventus Turin ran. Mit einem torreichen Sieg verkürzt das Team von Antonio Rüdiger den Rückstand auf den Spitzenreiter.

Der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger darf in Italiens Serie A zumindest noch bis Sonntagnachmittag mit dem AS Rom auf den Titelgewinn hoffen.

Durch den 5:3 (2:2)-Erfolg bei Chievo Verona verkürzten Rüdiger und seine Kollegen zum Auftakt des vorletzten Spieltages den Rückstand auf Spitzenreiter Juventus Turin für 22 Stunden auf einen Punkt.

Turin kann seinen Titel allerdings am Sonntag (15.00 Uhr) durch einen Sieg bei Abstiegskandidat FC Crotone vorzeitig erfolgreich verteidigen. 

Titel fast schon futsch

Für Juve wäre der Scudetto nach dem Pokalsieg vom vergangenen Mittwoch der zweite Schritt zum angestrebten Triple, das der alten Dame durch die Teilnahme am Champions-League-Finale (27. Mai) in Cardiff gegen Real Madrid noch winkt.

Rom drohte in Verona mit Rüdiger in der Anfangsformation angesichts eines zweimaligen Rückstands zunächst das Ende auch der letzten theoretischen Chancen auf die Meisterschaft.

Doch die "Doppelpacker" Stephen El Shaarawy (28. und 58.) sowie Mohamed Salah (43. und 77.) hielten Rom wenigstens noch vorläufig im Titelrennen, ehe der frühere Wolfsburger Bundesliga-Profi Edin Dzeko (83.) für die Gäste zum Endstand traf.

Neapel bleibt dran

Die Roma muss allerdings auch noch nach hinten schauen.

Denn nur einen Zähler weniger auf dem Konto hat vor dem letzten Spieltag am kommenden Sonntag der SSC Neapel, der nach dem 4:1 (2:0) gegen den AC Florenz noch auf die direkte Qualifikation für die Champions League hoffen darf. Rom empfängt zum Saisonfinale den FC Genua 1893, Neapel tritt bei Sampdoria Genua an.

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