vergrößernverkleinern
Mario Gomez fühlt sich in Istanbul wohl, eine Rückkehr nach Deutschland ist unwahrscheinlich © Getty Images

Mario Gomez beschäftigt sich aktuell nicht mit einer Rückkehr nach Deutschland. Der frisch gebackene Meister wird wohl in Istanbul bleiben und leidet mit einem Ex-Verein.

Eine Rückkehr in die Bundesliga ist für Nationalstürmer Mario Gomez bei Besiktas Istanbul im Moment offenbar kein Thema.

"Diese Frage stellt sich aktuell nicht", sagte der 30-Jährige: "Zunächst wird es Gespräche mit Florenz und Besiktas geben."

Gomez ist von den Italienern an die Türken ausgeliehen, eine Frist zur Verlängerung hat er im April verstreichen lassen, um die Perspektive des Vereins abzuwarten.

Inzwischen hat er mit Besiktas den ersten Meistertitel seit sieben Jahren gewonnen und wurde mit 26 Treffern Torschützenkönig der Süper Lig, ein Verbleib scheint wahrscheinlich. "Ich hatte bislang ein unbeschreibliches Jahr hier und habe wieder zurück zu alter Stärke gefunden", erklärte er.

Sollte sich die Entscheidung über seine Zukunft bis in die EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) hineinziehen, hätte Gomez damit kein Problem: "Am Ende muss die richtige Entscheidung stehen."

Mario Gomez leidet mit Ex-Verein

Vom Bundesliga-Abstieg seines Ex-Vereins VfB Stuttgart zeigte er sich betroffen. "Es macht mich sehr traurig", sagte Gomez: "Ich leide mit dem VfB. Ich bin dem Verein immer noch sehr verbunden. Ich hatte an diesem Tag Training und habe alle zwei Minuten nach den Zwischenständen gefragt, weil ich immer irgendwie noch daran geglaubt habe, dass es klappen kann. Aber es sollte nicht sein."

In den Augen des Stürmers von Besiktas Istanbul, der 2007 mit dem VfB noch deutscher Meister wurde, kann der Absturz aber auch einen positiven Effekt haben. "Ich bin da zwiegespalten", erklärte er: "Auf der einen Seite tut ein Abstieg aus der Bundesliga sehr weh. Auf der anderen tut ein kompletter Neustart dem Verein vielleicht ganz gut. So bitter es im Moment auch sein mag."

In jedem Fall sei er sicher, "dass der VfB schnell zurückkommen wird."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel