Video

Ungeachtet der Unruhen in der Türkei macht sich Lukas Podolski wenig Gedanken hinsichtlich eines Wechsels - und zieht einen fragwürdigen Vergleich zu Gomez' Abgang.

Für Lukas Podolski kommt ein Abschied aus der Türkei wegen der dort brisanten politischen Lage offenbar aktuell keineswegs in Frage.

Das stellte der Angreifer von Galatasaray Istanbul im Rahmen des Benefizspiels "Champions for Charity" mit einem höchst fragwürdigen Vergleich klar - und konnte sich dabei eine Spitze gegen Mario Gomez nicht verkneifen.

"Wenn jemand von einer Brücke springt, muss ich ja nicht hinterher springen", sagte Podolski: "Ich muss ja nicht Dinge machen, die andere vormachen."

Podolski schließt Wechsel nicht aus

Gomez hatte angekündigt, in der kommenden Saison nicht mehr für den türkischen Meister Besiktas Istanbul aufzulaufen und dies mit der "politischen Situation" nach dem missglückten Putschversuch gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan begründet. Podolski wird sich eigenen Angaben zufolge demnächst jedoch trotzdem Gedanken über seine Zukunft am Bosporus machen.

"Ich bin alt genug und kann meine Entscheidungen selber treffen, das werde ich auch machen. Jetzt ist erst einmal Urlaub angesagt mit der Familie, alles andere wird danach kommen", ergänzte der deutsche Nationalspieler.

Podolski war 2015 vom FC Arsenal zu Galatasaray gewechselt und besitzt dort einen Vertrag bis 2018. Gomez wiederum, wie Podolski EM-Teilnehmer für Deutschland, war vom AC Florenz für eine Saison an Besiktas ausgeliehen.

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel