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Anthony Joshua Media Workout
"Ohne Boxen wäre ich am Ende" - Anthony Joshua weiß, was er seinem ersten Trainer zu verdanken hat © Getty Images

Anthony Josua boxt gegen Wladimir Klitschko - dabei führte sein Weg einst beinahe ins Gefängnis. Weil der Sport ihn davor bewahrte, beschenkt er seinen Ex-Coach.

Anthony Joshua hat vor kurzem zugegeben, dass er ohne den Box-Sport wohl im Gefängnis gelandet wäre. 

Einer, der ihn auf seinem Weg vom Klein-Kriminellen zum Gegner von Superstar Wladimir Klitschko begleitet, ist sein erster Trainer Sean Murphy. Bevor er im Kampf des Jahres gegen Ukrainer am Samstag in den Ring steigt, besuchte Joshua eben jenen Murphy beim Dreh eines Dokumentationsfilms der BBC - und hatte eine große Überraschung parat. 

Der 27-Jährige schenkte Murphy ein BMW 640d M Sport Coupe im Wert von über 60.000 Euro. 

Murphy reagierte geradezu geschockt auf das Präsent des lachenden Joshua. "Was zur Hölle? Hau ab, Mann", sagte der Box-Coach: "Ich würde mich nicht trauen, das zu fahren." Joshua erklärte, dass im Kaufvertrag des Wagens festgelegt sei, dass es sechs Wochen lang nicht weiterverkauft werden dürfe. 

Mit dem Geschenk löste Joshua offenbar ein vor vielen Jahren gegebenes Versprechen ein: "Ich kann mich erinnern, dass Josh mir mal vor langer Zeit gesagt hat, dass er sich um mich kümmern wird. Aber dass er den Weltmeister-Titel geholt hat war eigentlich genug für mich", sagte Murphy. Joshua machte deutlich, was ihm sein ehemaliger Trainer bedeutet: "Am Ende des Tages werde ich nie vergessen, wer für mich da war."

Murphy trainiert junge Boxer am Finchley District and Amateur Boxing Club, der als einer der führenden Box-Klubs Englands gilt. 

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