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Für den Kampf zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor wird eine Ausnahmegenehmigung gewährt. Vor allem Conor McGregor dürfte daran Gefallen finden.

Entscheidet ausgerechnet eine Regel-Revolution den Kampf des Jahres zwischen Floyd Mayweather und Conor McGregor (der Mega-Fight am 27. August LIVE auf DAZN)?

Die Boxkommission Nevadas hat einem Antrag der beiden Lager zugestimmt, für das Duell eine einmalige Ausnahmegenehmigung zu gewähren. Dadurch dürfen beide Boxer statt mit den vorgeschriebenen 10 Unzen-Handschuhen mit 8 Unzen kämpfen. 

Üblicherweise werden alle Profi-Boxkämpfe über 147 Pfund (etwa 67 Kilogramm) mit Handschuhen mit einem Gewicht von zehn Unzen ausgetragen. Beide hatten sich auf ein Kampfgewicht von 154 Pfund (70 Kilogramm) geeinigt.

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Mayweather will McGregor keine Ausrede bieten

Doch wer profitiert von dieser Ausnahmegenehmigung?

Mayweather hatte den Vorschlag gemacht, da er den Großteil seiner Karriere mit 8 Unzen-Handschuhe gekämpft hat und McGregor keine Ausrede haben soll.

Zuvor hatte sich der Ire beschwert, dass die Kampfhandschuhe beim Boxen viel zu gepolstert seien und dies zu seinem Nachteil wäre.

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McGregor profitiert wahrscheinlich mehr

Profitieren dürfte daher vor allem McGregor, der in der UFC nur mit 4 Unzen-Handschuhen kämpft, welche nicht einmal halb so schwer wie 10 Unzen-Handschuhe sind. Je schwerer die Handschuhe, desto mehr würde die Schlagpower von K.o.-Maschine McGregor reduziert werden.

Zwar erhöht sich durch die Ausnahmegenehmigung auch die Schlagkraft von Mayweather - doch dieser war weder mit 8 noch 10 Unzen-Handschuhen dafür bekannt, seine Gegner reihenweise auszuknocken. Seine K.o.-Quote ist mit 26 bei 49 Siegen nicht so überragend wie die von McGregor (18 bei 21 Siegen)

Der Ire hat bereits angekündigt, dass Mayweather mit 8-Unzen-Handschuhen keine zwei Runden überstehen wird.

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