vergrößernverkleinern
Floyd Mayweather Jr. v Conor McGregor
Floyd Mayweather liebt provokante Auftritte © Getty Images

Box-Superstar Floyd Mayweather irritiert mit einem Interview, in dem er vulgäre Aussagen von US-Präsident Donald Trump verteidigt.

Floyd Mayweather liebt provokante Auftritte - das ist nicht erst seit dem Box-Spektakel gegen UFC-Champion Connor McGregor bekannt, das in Sachen Show und Vermarktung Maßstäbe gesetzt hat.

Jetzt hat der "Moneyboy", der in 50 Profikämpfen unbesiegt blieb, wieder für Wirbel gesorgt: Mit fragwürdigen Aussagen zu US-Präsident Donald Trump.

Der 40-Jährige kritisiert Trump dabei nicht etwa, sondern verteidigt dessen frauenfeindliche Sprüche, die im Präsidentschaftswahlkampf 2016 publik geworden waren.

Der 71-Jährige hatte die Aussagen, in denen er in abwertender Art und Weise sein Verhalten gegenüber Frauen schilderte ("Grab them by the p***y"), damals als übliches Umkleidekabinen-Gerede ("locker room talk") abgetan - und Mayweather stimmte ihm nun zu.

Trump spricht wie ein "echter Mann"

Trump spreche eben, wie es ein "echter Mann" tue.

"Richtige Männer sagen Dinge wie: 'Sie hat einen fetten Arsch. Hast du ihren Arsch gesehen? Ich würde ihn gerne packen. Ich würde gerne ihren fetten Arsch drücken'", passte sich Mayweather bei der Show "Hollywood Unlocked" Trumps Jargon an.

Trump bliebe sich einfach selbst treu. Die harte Kritik, die ihm aktuell entgegen schlägt, habe er nicht verdient: "Er hat nichts getan und wenn ihn keiner im Weißen Haus will, dann hätte ihn keiner wählen sollen."

Im Gegensatz zum Box-Champion hatten sich viele andere US-Sportler wie LeBron James, Richard Sherman oder Chris Conley direkt nach Bekanntwerden der vulgären Aussagen demonstrativ von Trump distanziert. 

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel