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Bach wurde 1976 Olympiasieger mit der Mannschaft im Fechten
Thomas Bach will seinen Reform-Gipfel schützen © getty

IOC-Präsident Thomas Bach wehrt sich dagegen, dass sein Reform-Gipfel in Monaco durch die Debatte um die russische Doping-Affäre zu großen Schaden nimmt.

"Das eine Thema hat mit dem anderen nichts zu tun. Wir schauen hier in Monaco in die Zukunft, die Vorfälle in Russland fanden in der Vergangenheit statt", sagte Bach dem Sport-Informations-Dienst (SID) in Monaco.

Auch auf den Hinweis von DOSB-Präsident Alfons Hörmann, wegen des offenbar systematischen Dopings in Russland die Ergebnisse der Olympischen Winterspiele von Sotschi zu hinterfragen, reagierte der 60-Jährige vorsichtig.

"Warten wir doch erst einmal ab, zu welchen Ergebnissen die Ethik-Kommissionen kommen. Dann kann man über weitere Schritte nachdenken", sagte der Fecht-Olympiasieger von 1976 am Rande der Exekutiv-Sitzung im Fürstentum.

Auch das IOC hatte über seine Ethik-Kommission Ermittlungen eingeleitet.

Bach wirkte vor dem wichtigsten Meeting seiner 15-monatigen Amtszeit am Ufer des Mittelmeers gefasst.

"Man muss mal abwarten, wie es läuft", sagte der erste deutsche IOC-Präsident vor der Abstimmung seiner 40 Veränderungsvorschläge am Montag und Dienstag zur Reform der olympischen Bewegung.

Ein Kernpunkt seiner Agenda 2020 ist die Vereinfachung des Bewerbungsverfahrens für die Ausrichtung von Olympischen Spielen.

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