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Robert Harting ist Olympiasieger im Diskuswurf
Robert Harting ist Olympiasieger im Diskuswurf © getty

Diskus-Olympiasieger Robert Harting würde die Lösung des Dopingproblems im russischen Sport am liebsten persönlich angehen.

"Die RUSADA (russische Anti-Doping-Agentur, d. Red.) oder Personen in verantwortlichen Positionen sind offenbar in ein Netz von Dopingmachenschaften verstrickt. Sie selber haben wahrscheinlich nicht die Telefonnummer von Wladimir Putin, oder?", fragte Harting im Interview mit SPORT1.

Der derzeit an den Folgen eines Kreuzbandrisses laborierende 30-Jährige schränkte aber ein: "Mein Russisch ist auch nicht so gut, dass ich mich melde und sage, hören Sie bitte damit auf, das ist schrecklich und abartig, betreiben Sie fairen und ethisch sauberen Sport."

Harting sieht mehrere Nationen im Vergleich zu Deutschland als rückständig im Anti-Doping-Kampf an.

"In einigen Ländern scheint die Zeit einfach stehen geblieben zu sein. Wir verfolgen in Deutschland einen konsequenten Kurs, staatlich verordnetes Doping Ost gibt es seit der Wende nicht mehr. In den ehemaligen Sowjetrepubliken scheint das nur bedingt so zu sein", sagte der dreimalige Weltmeister.

Das gesamte SPORT1-Interview gibt es hier.

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