vergrößernverkleinern

Die Ethik-Kommission des IAAF ermittelt gegen Ahmad al Kamali. Der Vizepräsident soll bei einem Kongress in Addis Abeba mit unlauteren Mitteln auf Stimmenfang gegangen sein.

Die Ethik-Kommission des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF hat Medienberichten zufolge ein Verfahren gegen Vizepräsidentschafts-Kandidat und Council-Mitglied Ahmad al Kamali wegen unerlaubter Präsente im Rahmen seiner Wahl-Kampagne eingeleitet.

Wie die spanische Zeitung El Pais berichtet, habe der Verbandspräsident der Vereinigten Arabischen Emirate 40 Luxus-Uhren an afrikanische Spitzenfunktionäre verteilt, um so ihre Stimmen zu erhalten.

Der Vorfall soll sich beim Kongress der afrikanischen Leichtathletik CAA Anfang März in Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba ereignet haben. Die 40 mit den teuren Zeitmessern bedachten Funktionäre haben allesamt Stimmrecht bei der Wahl im Vorfeld der WM im August in Peking.

Dort tritt der frühere Militärrichter al Kamali unter anderem gegen den katarischen Verbandspräsidenten Dahlan Al Hamad an. Katar waren zuletzt unlautere Methoden bei der Vergabe der WM 2019 an den Wüstenstaat vorgeworfen worden.

Video
teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel