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Russia's Yuriy Borzakovskiy celebrates w
Juri Borsakowski gewinnt 2004 in Athen bei den olympischen Spielen die Goldmedaille © Getty Images

Der ehemalige 800-m-Olympiasieger Juri Borsakowski ist am Ostermontag als Leichtathletik-Cheftrainer Russlands bestätigt worden.

Dies berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die russische Agentur R-Sport.

Der 33-Jährige, Goldmedaillengewinner von 2004, hatte das Amt bereits am 6. Februar interimsweise übernommen, nachdem sein Vorgänger Walentin Maslakow nach einem neuerlichen Dopingskandal zurückgetreten war.

Borsakowskis Hauptaufgabe ist die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro. Zuletzt waren mehrere russische Athleten in Dopingskandale verstrickt gewesen. Sowohl der Weltverband IAAF als auch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) haben Ermittlungen gegen den russischen Verband aufgenommen.

Als Konsequenz aus den jüngsten Doping-Enthüllungen war im Februar auch Walentin Balachnitschew von seinem Posten als Verbandspräsident zurückgetreten. "Ich habe es nicht geschafft, den wachsenden Doping-Problemen zu begegnen, und ich habe verstanden, dass ich als Präsident des Verbandes verantwortlich dafür bin", sagte Balachnitschew seinerzeit.

Balachnitschew und auch Ex-Trainer Maslakow waren in der ARD-Reportage "Geheimsache Doping: Wie Russland seine Sieger macht" über systematische Manipulation in der russischen Leichtathletik schwer belastet worden. 

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