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Juri Borsakowski wurde 2011 WM-Dritter über 800 m
Juri Borsakowski wurde 2011 WM-Dritter über 800 m © Getty Images

Nach den systematischen Betrugsvorwürfen in der russischen Leichtathletik hat der neue Cheftrainer Juri Borsakowski (33) Doping im Verband zu einem Thema der "Vergangenheit" erklärt.

Alle russischen Leichtathleten seien nun "sauber", sagte der 800-m-Olympiasieger von 2004 R-Sport.

"Wir haben eine neue Seite aufgeschlagen", sagte Borsakowski, "wir haben ein neues Team deren Athleten jetzt alle sauber sind."

Die Anti-Doping-Agentur leiste gute Arbeit: "Und wir haben vor, zukünftig in jedem Trainingslager der Nationalmannschaft einen Anti-Doping-Workshop abzuhalten."

Man solle Vergangenes ruhen lassen.

Zuletzt waren mehrere russische Athleten in Dopingskandale verstrickt gewesen.

Sowohl der Weltverband IAAF als auch die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) haben Ermittlungen gegen den russischen Verband aufgenommen, nachdem die ARD-Reportage "Geheimsache Doping: Wie Russland seine Sieger macht" Anfang Dezember zahlreiche Zeugenaussagen und belastende Dokumente zu systematischem Doping im russischen Spitzensport, vor allem in der Leichtathletik, öffentlich gemacht hatte.

Borsakowskis Vorgänger Walentin Maslakow war im Zuge des Skandals zurückgetreten, soll aber weiter im Hintergrund arbeiten.

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