vergrößernverkleinern
Justin Gatlin (r.) läuft der Konkurrenz in Rom davon
Justin Gatlin (r.) läuft der Konkurrenz in Rom davon © Getty Images

Justin Gatlin läuft der Konkurrenz in Abwesenheit seines großen Rivalen Usain Bolt davon. Dabei zieht der umstrittene US-Sprinter noch nicht einmal voll durch.

Der umstrittene US-Sprinter Justin Gatlin hat zweieinhalb Monate vor den Weltmeisterschaften in Peking (22. bis 30. August) erneut eine Kampfansage an seinen Rivalen Usain Bolt geschickt.

In 9,75 Sekunden über 100 m blieb der 33-Jährige bei seinem Diamond-League-Sieg in Rom nur ganz knapp über seiner eigenen Jahresweltbestzeit von 9,74. Zudem verbesserte er Bolts Meeting-Rekord aus dem Jahr 2012 um eine Hundertstelsekunde.

Gatlin war im Olympiastadion nach einem hervorragenden Start nicht zu stoppen und konnte es sich bei seinem Sieg-Hattrick in der ewigen Stadt sogar erlauben, nicht voll durchzuziehen.

Hinter dem Olympiasieger von 2004, der bereits zwei Dopingsperren absitzen musste, landete der Franzose Jimmy Vicaut auf Platz zwei (9,98). Dritter wurde Gatlins Landsmann Michael Rodgers (9,98).

Jamaikas Superstar Bolt kommt in diesem Jahr nicht richtig in Schwung. Zuletzt blieb der Weltrekordler und Olympiasieger über 200 m in Ostrau (20,13) deutlich hinter den Erwartungen zurück. Seinen ersten Auftritt über 100 m plant Bolt am 13. Juni in New York.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel