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Olympics Day 8 - Athletics
Mo Farah (r.) gewann unter Alberto Salazar (M.) u.a. bei Olympia 2012 Gold über 5000 und 10.000 Meter © Getty Images

Doppel-Olympiasieger Mo Farah wird sich trotz der Dopingvorwürfe nicht von seinem Trainer Alberto Salazar trennen, fürchtet aber um seinen Ruf.

"Ich werde Alberto nicht verlassen, ich sehe keine klaren Beweise", sagte der britische Leichtathletikstar, der unter Salazars Führung bei Olympia in London, der WM 2013 in Moskau und der EM 2014 in Zürich jeweils das Double über 5000 und 10.000 m geschafft hatte, auf einer Pressekonferenz im englischen Birmingham.

Laut eines BBC-Berichts soll Alberto Salazar, dreimal Gewinner des New-York-Marathons, mehreren seiner Schützlinge zur Einnahme verbotener Substanzen geraten haben.

Im Zentrum der Vorwürfe steht Salazars Lauf-Trainingscamp in Portland. Unter anderem soll der 56 Jahre alte Amerikaner dort im Jahr 2002 seinen Landsmann Galen Rupp mit Dopingsubstanzen versorgt haben. Rupp war 2012 in London hinter Farah Olympiazweiter über 10.000 m. Der in Somalia geborene Farah arbeitet seit 2011 mit Salazar zusammen.

Farah befürchtet, dass nun auch sein Ruf in Mitleidenschaft gezogen werde. "Ich bin sehr verärgert über diese Situation, das ist nicht fair und nicht richtig. Ich habe nichts Falsches gemacht und nun wird mein Name durch den Schmutz gezogen", sagte Farah, der stets seine Unschuld beteuert hat.

Der britische Leichtathletik-Verband UKA hat sich bereits hinter seinen Läufer gestellt, wird die Vorgänge aber überprüfen.

UKA teilte am Samstag mit, dass man eine "Gruppe von unabhängigen Experten bilden werde, um das Leistungs-Management und das Ausdauerprogramm von Mo Farah genauestens zu betrachten". Die Überprüfung soll möglichst schnell beginnen, sie sei von Mo Farah "begrüßt und unterstützt" worden.

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