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Christoph Harting wollte Energie für das Finale sparen
Christoph Harting wollte Energie für das Finale sparen © Getty Images

Der deutsche Meister Christoph Harting steht als einziger DLV-Werfer bei der Leichtathletik-WM in Peking im Diskus-Finale (Die Leichtathletik-WM - täglich im LIVETICKER).

Der kleine Bruder von Titelverteidiger Robert Harting kämpft nach 64,23 m in der Qualifikation am Samstag um die Medaillen.

Olympiasieger Robert Harting hatte auf einen Start in Peking verzichtet.

Nach seinem Kreuzbandriss vor einem Jahr wurde der 30-Jährige nicht rechtzeitig fit und wollte seine Vorbereitung auf Rio 2016 nicht gefährden.

"Das war der Plan: Herkommen, einen Wurf machen, einpacken und Energie sparen", sagte Harting: "Es war das Ziel, das Finale zu erreichen. Alles andere ist ein Bonus."

Martin Wierig (61,35) und Daniel Jasinski (61,70) blieben in der Qualifikation hängen (Alle Ergebniss der Leichtathletik-WM im Überblick).

Der Weltjahresbeste und Top-Favorit Piotr Malachowski aus Polen wackelte kurz, bewies aber im letzten Versuch Nervenstärke und zog mit 65,59 m ins Finale ein.

Dem 32-Jährigen war bei der EM 2010 in Barcelona als bisher letztem Werfer das Kunststück gelungen, Robert Harting bei einer großen Meisterschaft den Titel wegzuschnappen.

Im Gegensatz zu Peking-Olympiasieger Gerd Kanter (64,78/Estland) sind einige Mitfavoriten dagegen schon raus. Für Jason Morgan (60, 85/Jamaika), immerhin die Nummer zwei der Welt in diesem Jahr, den Ungarn Zoltan Kövago (61,37) und den Olympia-Zweiten Ehsan Hadadi (60,39/Iran) ist die WM bereits beendet.

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