vergrößernverkleinern
Robert Harting in einem Video auf YouTube
Robert Harting in seiner Videobotschaft an die IAAF © YouTube.com/DerHartingDe

Robert Harting hat mit Kollegen aus der Leichtathletik dem Weltverband IAAF eine deutliche Botschaft geschickt.

Angesichts der neuen Enthüllungen über Doping in Russland und Kenia sowie dem Umgang der IAAF damit üben Harting und andere Spitzenathleten in einem auf YouTube veröffentlichen Video deutliche Kritik.

Neben dem dreimaligen Weltmeister und Olympiasieger von 2012 sind auch seine Freundin Julia Fischer (Diskus) und Hammerwerferin Kathrin Klaas zu sehen, wie sie Botschaften auf Schildern hochhalten.

"Die Idee ist von Julia, sie war federführend. Aber ich habe sie gerne bei der Umsetzung unterstützt", sagte Harting dem SID: "Nach all den Berichten der letzten Tage haben wir gedacht, dass es an der Zeit ist, etwas zu tun."

Unter anderem heißt es: "Wir können euch nicht mehr trauen. Ihr zerstört unseren Sport, und deshalb müssen wir handeln. Ihr stellt Geld über die Athleten. Ich bin ein Opfer." 800-m-Läufer Robin Schembera hält ein Plakat mit dem Satz: "Ich will gegen saubere Athleten laufen, nicht gegen Monster."

Das Video schließt mit der Forderung nach Ehrlichkeit, Integrität und Transparenz sowie der Aufforderung, die Kampagne unter dem Hashtag #hitIAAF" weiter zu transportieren.

Einzelheiten zu dem Clip will Harting am Dienstag im Rahmen seines Medientages erläutern, dort wird er auch seine Entscheidung über einen Start bei der WM in Peking (22. bis 30. August) verkünden.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel