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Ronnie Ash weigerte sich die Bahn zu verlassen
Ronnie Ash weigerte sich die Bahn zu verlassen © Getty Images

Hürdensprinter Ronnie Ash hat bei der Leichtathletik-WM in Peking einen äußerst skurrilen Auftritt hingelegt.

Der US-Amerikaner wurde nach einem Fehlstart disqualifiziert, weigerte sich aber, die Bahn zu verlassen. Ein Kampfrichter zeigte ihm minutenlang vergebens die rote Karte, ehe Ash sich dann doch kopfschüttelnd verabschiedete (Die Leichtathletik-WM - täglich im LIVETICKER).

Ash erinnerte damit an den legendären Auftritt seines Landmannes Jon Drummond. Der Sprinter wurde 2003 in Paris ebenfalls nach einem Fehlstart disqualifiziert und wollte die Entscheidung der Jury partout nicht akzeptieren.

Ganze 45 Minuten legte sich Drummond damals vor die Startblöcke und sagte immer wieder: "I did not move! " Dann schlich er aber doch noch mit Tränen in den Augen aus dem Stadion.

Titelverteidiger David Oliver (13,15) und Weltrekordler Aries Merritt (13,25/beide USA) zogen ebenso souverän ins Halbfinale ein wie Europameister Sergej Schubenkow (13,31/Russland).

Der gebürtige Kubaner und Weltjahresbeste Orlando Ortega (12,94) durfte in Peking nicht laufen. Der 24-Jährige hat kurz vor der WM die spanische Staatsbürgerschaft angenommen und hat noch kein Startrecht (Alle Ergebnisse der Leichtathletik-WM im Überblick).

Die Hürdensprinter Gregor Traber und Matthias Bühler erreichten bei der Leichtathletik-WM in Peking das Halbfinale (Donnerstag, 13.05 Uhr).

Der 22 Jahre alte deutsche Meister Traber schaffte es in 13,44 Sekunden als Dritter seines Vorlaufs in die nächste Runde, Bühler lief in 13,35 Sekunden als Zweiter seines Laufs Saisonbestleistung. Alexander John wurde ebenso wie Ash nach einem Fehlstart disqualifiziert.

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