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Silke Spiegelburg bei der Leichtathletik-WM in Peking
Für Silke Spiegelburg ist bereits in der Qualifikation Schluss © Getty Images

Silke Spiegelburg verabschiedet sich bei der WM bereits in der Qualifikation und verlässt angefressen das Stadion. Bei ihren deutschen Kolleginnen läuft es deutlich besser.

Stabhochspringerin Silke Spiegelburg hat bei der Leichtathletik-WM in Peking für die erste große Enttäuschung gesorgt. Die mit großen Hoffnungen nach China gereiste 29-Jährige übersprang nur 4,45 m und scheiterte bereits in der Qualifikation.

Völlig angefressen verließ die deutsche Rekordhalterin danach das Stadion - ohne Kommentar gegenüber den wartenden Journalisten. Zweimal war Spiegelburg WM-Vierte, einmal Olympia-Vierte. Im Juni war sie 4,75 m gesprungen und hatte Hoffnungen auf einen ganz großen internationalen Erfolg geweckt.

Die frühere WM-Zweite Martina Strutz und die deutsche Meisterin Lisa Ryzih (beide 4,55 m) erreichten dagegen souverän das Finale am Mittwoch (13 Uhr). "Das war locker flockig", sagte Strutz: "Im Finale will ich Saisonbestleistung (4,65 m, d.Red.) springen, alles andere ist Zugabe."

Die Favoritinnen um die Weltjahresbeste Yarisley Silva (Kuba), Jennifer Suhr (USA), Fabiana Murer (Brasilien) und Nikoleta Kyriakopoulou (Griechenland) zeigten ebenfalls keine Schwächen. Olympiasiegerin und Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa (Russland) legt eine Babypause ein.

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