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Maria Sawinowa droht eine lange Sperre
Maria Sawinowa droht womöglich eine lange Sperre © Getty Images

Die IAAF fordert den russischen Verband wohl zu Sperren gegen Athleten und Funktionäre aus. Einer Olympiasiegerin droht wegen angeblichen Dopingmissbrauchs eine lange Sperre.

Der Leichtathletik-Weltverband hat offenbar auf die Enthüllungen der ARD-Dokumentation "Geheimsache Doping" reagiert und den russischen Verband zu Sperren gegen acht Athleten und Funktionäre aufgefordert.

Laut Sportschau-Informationen droht 800-m-Olympiasiegerin Maria Sawinowa wegen angeblichen Dopingmissbrauchs eine vierjährige Sperre.

Der Name der Russin stehe ebenso wie die ihrer Landsleute Jekaterina Poistogowa, Anastasia Basdirewa und Kristina Ugarowa auf einer Liste, die dem russischen Verband mit der Aufforderung zur Aufklärung zugestellt worden sei.

Könne der russische Verband die in Video- und Audioaufnahmen festgehaltenen Vorgänge nicht entkräften, solle er die Betroffenen nach den IAAF-Statuten zügig aus dem Verkehr ziehen.

Eine lebenslange Sperre droht nach ARD-Informationen auch Sergej Portugalow, dem Chefmediziner des russischen Verbandes, sowie Verbandstrainer Alexej Melnikow, 800-m-Trainer Wladimir Kasarin und Trainer Wladimir Motschnew.

Zudem seien kürzlich erneut Athleten aus dem berüchtigten Geher-Zentrum in Saransk aufgeflogen. Bei allein sechs Athleten hätten Tests erst im Juli 2015 einen positiven Epo-Befund erbracht. Russlands Sportminister Witali Mutko wies die Dopingvorwürfe erneut zurück.

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