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Raphael Holzdeppe war "ein bisschen nervös"
Raphael Holzdeppe war "ein bisschen nervös" © Getty Images

Raphael Holzdeppe schafft erst im dritten Versuch die geforderte Qualifikationshöhe für das Stabhochsprung-Finale. Weltrekordler Renaud Lavillenie gibt sich keine Blöße.

Titelverteidiger Raphael Holzdeppe hat sich bei der Leichtathletik-WM in Peking ins Stabhochsprung-Finale gezittert.

Zwei Jahre nach seinem Gold-Coup von Moskau schaffte der 25-Jährige die geforderte Qualifikationshöhe von 5,70 Metern erst im dritten Versuch und steht damit im Finale am Montag.

"Ich bin schon sehr erleichtert, das gilt sicher auch für meinen Trainer. Jetzt kann so ein Sprung aber auch Schub für den Wettkampf bringen. Ich habe gemerkt, dass ich meine Trainingsleistungen umsetzen kann", sagte Holzdeppe, der erst bei 5,70 in die Qualifikation eingestiegen war: "Ich warte nicht gerne so lange zwischen zwei Höhen. Ich wusste, dass viele 5,65 versuchen, deshalb habe ich so entschieden."

Ebenfalls die geforderte Höhe erreichte der deutsche Vize-Meister Tobias Scherbarth, sein Vereinskollege Carlo Paech schied dagegen mit übersprungenen 5,65 Metern aus.

Olympiasieger und Weltrekordler Renaud Lavillenie qualifizierte sich dagegen im Schnelldurchgang und darf weiter auf seinen ersten WM-Titel hoffen. Er benötigte im Vorkampf nur einen Sprung.

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