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Kira Grünberg
Kira Grünberg absolviert ihre Reha in Bad Häring © Tom Sports Consulting

Die querschnittsgelähmte Stabhochspringerin Kira Grünberg erlangt langsam Kontrolle über ihre Arme, andere Bewegungen machen Probleme. Die Österreicherin ist optimistisch.

Sechs Wochen nach ihrem tragischen Trainingsunfall macht die querschnittsgelähmte österreichische Stabhochspringerin Kira Grünberg weiter Fortschritte in ihrer Reha. Das teilte das Österreichische Olympische Comite (ÖOC) am Donnerstag mit.

Durch ihr "tägliches fokussiertes Training und die vielen selbständigen Übungen" habe die 22-Jährige einen "größeren Bewegungsradius in beiden Armen erlangt."

Grünberg habe weiterhin "keine Kontrolle über die Finger und kann daher auch keine greifenden Bewegungen durchführen." Die Arme könne sie jedoch bereits relativ kontrolliert in gewisse Richtungen bewegen.

"Mir geht's hier in Bad Häring gut", wurde die Tirolerin zitiert:

"Sicher ist jeder Tag hier harte Arbeit, aber ich habe immer viel trainiert und lege den selben Fokus nun auf meine Übungen. Ich trauere auch nicht der Vergangenheit nach, sondern habe die neue Situation eigentlich angenommen und versuche, gemeinsam mit meinem Umfeld das Beste daraus zu machen."

Grünberg war am 30. Juli im Training in Innsbruck gestürzt und hatte sich die Halswirbelsäule gebrochen. Elf Tage später konnte sie die Intensivstation verlassen.

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