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Jelena Issinbajewa könnte in Rio de Janeiro unter der Olympischen Flagge starten
Jelena Issinbajewa könnte in Rio de Janeiro unter der Olympischen Flagge starten © Getty Images

Nach dem provisorischen Ausschluss durch den Weltverband IAAF suchen die Topathleten nach einem Schlupfloch, um doch in Rio de Janeiro starten zu können.

Nach dem provisorischen Ausschluss durch den Weltverband IAAF erwägen Russland Top-Leichathleten, bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro unter Olympischer Flagge an den Start zu gehen.

"Es ist schwer, da etwas Genaues zu sagen. Aber wir wissen, dass diese Möglichkeit existiert", sagte Jewgeni Trofimow, Trainer der Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa.

Die 33 Jahre alte Olympiasiegerin von 2004 und 2008 will 2016 mit dem dritten Gold ihrer Karriere krönen.

"Es ist ganz wichtig für Jelena, in Rio zu starten und ihre Unschuld zu beweisen", so Trofimow.

Seit 1992 gab es bei Olympischen Spielen zahlreiche Fälle, dass Sportler unter der Olympischen Flagge starten durften, wenn sie keinem teilnahmeberechtigen Verband angehörten.

Meist waren dies Athleten aus kurz zuvor unabhängig gewordenen Staaten, die noch kein Nationales Olympisches Komitee besaßen.

1992 gingen in Barcelona 54 jugoslawische Athleten unter der Flagge mit den fünf Ringen an den Start, als ihr Land unter UN-Sanktionen stand.  

2014 starteten Indiens Wintersportler in Sotschi unter der Olympia-Flagge, nachdem ihr Verband aus politischen Gründen suspendiert worden war.

Das IOC hatte bereits angekündigt, dass Flüchtlinge in Rio unter dem neutralen Banner teilnehmen können.

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