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Dem ehemaligen  IAAF Präsidenten Lamine Diack wird Korruption vorgeworfen
IAAF-Präsident Lamine Diack gerät immer mehr unter Druck © Getty Images

Gegen den ehemaligen IAAF-Präsidenten Lamine Diack sind neue Korruptionsvorwürfe laut geworden.

Der Senegalese soll in seiner Zeit an der Spitze des Leichtathletik-Weltverbandes nicht nur selbst Bestechungsgeld zur Vertuschung positiver Dopingproben vor allem aus Russland entgegengenommen, sondern auch den IAAF-Mediziner Gabriel Dollé bestochen haben.

Dem für den Anti-Doping-Kampf zuständigen Dollé soll Diack insgesamt 140.000 Euro gezahlt haben, das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine Quelle aus dem Ermittlerkreis.

Diack bestreitet, die Zahlung getätigt zu haben.

Gegen Diack läuft ein Verfahren der französischen Justizbehörden wegen Bestechlichkeit und Geldwäsche. Der 82-Jährige soll über eine Million Euro Schmiergelder kassiert haben. Auch gegen Dollé sind Ermittlungen im Gange.

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