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42nd BMW Berlin Marathon
Der Kenianer Eliud Kipchoge gewann 2015 den Berlin-Marathon © Getty Images

Der Läufernation droht wegen eines mangelhaften Anti-Doping-Kampfes das Olympia-Aus. Die WADA beklagt, dass im afrikanischen Land keine konkreten Maßnahmen erkennbar sind.

Dem Läuferland Kenia droht wegen eines weiterhin mangelhaften Anti-Doping-Kampfes womöglich sogar das Aus für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.

Am Donnerstag verstrich eine Frist der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), innerhalb der das ostafrikanische Land konkrete Maßnahmen gegen Dopingbetrüger hätte nachweisen müssen.

"Wir haben weder Details noch die notwendigen Versicherungen von Kenia bekommen", teilte die WADA mit: "Wir erwarten konkrete Pläne von der kenianischen Regierung zur Finanzierung. Und entscheidend: Die Umsetzung rechtlicher Bestimmungen und Anti-Doping-Regeln."

Die kenianische Anti-Doping-Agentur ADAK wird nun auf eine "Beobachtungsliste" gesetzt, das Land muss innerhalb der nächsten zwei Monate die Forderung der WADA erfüllen - ansonsten könnte die ADAK als nicht regelkonform erklärt werden.

Das könnte dann in letzter Konsequenz das Olympia-Aus bedeuteten, allerdings müsste dies das Internationale Olympische Komitee (IOC) beschließen.

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