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LaShawn Merritt
LaShawn Merritt lief in Nassau über 200 m Jahresweltbestzeit © Getty Images

Die 400-m-Superstars LaShawn Merritt und Kirani James sind schon vier Monate vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro in Topform.

Beim Meeting in Nassau/Bahamas rannte Peking-Olympiasieger Merritt (USA) über 200 m in 19,78 Sekunden bei leichtem Rückenwind Jahresweltbestzeit. Damit verbesserte der ehemalige Dopingsünder seinen Hausrekord gleich um zwei Zehntel.

Über 400 m setzte sich London-Olympiasieger James (Grenada) in 44,36 Sekunden ebenfalls an die Spitze der Weltrangliste. Athen-Olympiasieger Jeremy Wariner (USA) kommt nach fünf schwachen Jahren weiter nicht in Form, in Nassau kam der 32-Jährige in schwachen 45,55 Sekunden auf Platz drei.

Für Jahresbestleistungen sorgten auf den Bahamas zudem Johnny Dutch (USA) über 400 m Hürden in 48,36 Sekunden, seine Landsfrau Tori Bowie über 200 m (22,26) sowie bei ihrem Heimspiel Vizeweltmeisterin Shaunae Miller über 400 m in exzellenten 49,69 Sekunden.

Blate glänzt in Kingston

Der frühere 100-m-Weltmeister Yohan Blake aus Jamaika kommt derweil nach vielen Verletzungsproblemen immer besser in Fahrt. Bei einem Meeting in Kingston sprintete der 26-Jährige bei regulärem Rückenwind die Jahresweltbestleistung von 9,95 Sekunden und war damit so schnell wie seit 2012 nicht mehr.

Blake, mit 9,69 Sekunden hinter seinem Landsmann Usain Bolt (9,58) und gleichauf mit Tyson Gay (USA) zweitschnellster Sprinter der Geschichte, hatte sich 2013 eine schwere Oberschenkel-Verletzung zugezogen, 2013 und 2015 verpasste er jeweils die WM.

In der olympischen Saison waren zuvor lediglich Akani Simbine (9,96) und 400-m-Weltmeister Wayde van Niekerk (9,98) in der Höhenluft ihrer südafrikanischen Heimat unter den Zehn-Sekunden-Marke geblieben.

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