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David Storl
David Storl wurde bei den Halleschen Werfertagen Zweiter © Getty Images

David Storl zeigt bei einem ersten Wettkampf nach langer Pause eine gute Leistung. Der zweimalige Weltmeister muss sich nur einem Polen geschlagen geben.

Der zweimalige Kugelstoß-Weltmeister David Storl ist nach langer Verletzungspause mit einem zweiten Platz in die olympische Saison gestartet. Der 25-Jährige erzielte in seinem ersten Wettkampf nach seiner Knie-Operation im Winter bei den Halleschen Werfertagen 20,25 m. Besser war am Samstag der Pole Konrad Bukowiecki (20,62).

In Glanzform präsentierte sich im Diskuswurf der Frauen die Berlinerin Julia Fischer. Die 26 Jahre alte Freundin von Diskus-Star Robert Harting erzielte mit 68,49 m im letzten Versuch eine persönliche Bestleistung und schob sich in der olympischen Saison auf Rang drei der Jahres-Weltbestenliste. Fischers alte Bestmarke stand seit dem 15. Mai bei 66,57 m.

Mit ihrem Coup im sechsten Durchgang verwies Fischer Weltmeisterin Denia Caballero aus Kuba (66,41) auf Platz zwei. Lokalmatadorin Nadine Müller belegte mit 64,30 m Rang fünf.

Der Olympiazweite Storl musste sich nach dem Diamond-League-Finale im vergangenen September in Brüssel einem Eingriff am chronisch schmerzenden linken Knie unterziehen. Die Hallensaison ließ der Sachse aus, das große Ziel Olympia-Gold in Rio sollte nicht gefährdet werden.

Nach aktuellem Stand haben der Eingriff und die Nachsorge bei Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt die gröbsten Probleme beseitigt. Auch die Kraft ist da. Beim Bankdrücken erzielte Storl jüngst mit 185 kg eine persönliche Bestleistung.

Trainer Sven Lang macht sich mit Blick auf die Olympischen Spiele im August auch sonst keine großen Sorgen. "Er hat technisch und athletisch ein sehr hohes Grundniveau, braucht deshalb nicht lange, um Anschluss zu finden", sagt der Coach über seinen Musterschüler.

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