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Julian Reus verpasste knapp das Finale über 100 Meter
Knappe Niederlage: Julian Reus (Mitte) muss sich dem Spanier Bruno Hortelano (l.) geschlagen geben © Getty Images

Der beste deutsche Sprinter scheitert denkbar knapp am Finaleinzug bei der Leichtathletik-EM, direkt nach dem Rennen findet er für die Enttäuschung klare Worte.

Der deutsche Meister und Rekordhalter Julian Reus (Wattenscheid) hat bei der EM in Amsterdam das Finale über 100 m (19.50 Uhr) hauchdünn verpasst. Der 28-Jährige lief in seinem Halbfinale bei leichtem Gegenwind nur 10,22 Sekunden und wurde hinter dem zeitgleichen Spanier Bruno Hortelano Dritter.

Der zweite Platz hätte zum Einzug ins Finale gereicht. "In einer Tausendstel-Entscheidung auszuscheiden, ist natürlich scheiße", sagte Reus lapidar.

Lukas Jakubzcyk, der vor zwei Jahren in Zürich EM-Fünfter wurde, schaffte es bei deutlich besseren Bedingungen ebenfalls nicht ins Finale. Mit 10,16 Sekunden knackte der Berliner aber die Olympia-Norm.

Den stärksten Eindruck hinterließ Topfavorit Jimmy Vicaut (Frankreich), der in dieser Saison schon den Europarekord von 9,86 Sekunden einstellte. Bei seinen 10,03 Sekunden trudelte Vicaut sogar noch aus.

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