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Julius Yego übersteht den Autounfall unverletzt und kann weiter beim Speerwurf für Aufsehen sorgen © Getty Images

Julius Yego stößt in Kenia mit einem Lastwagen zusammen. Als er die Bremse drückt, hat er das Gefühl, sein "Fuß sei gebrochen". Doch die Reaktion bewahrt ihn vor Verletzungen.

Mit einem gehörigen Schrecken ist Speerwurf-Weltmeister Julius Yego bei einem Autounfall in seiner Heimat Kenia davongekommen. Der 27-Jährige war mit seinem brandneuen SUV auf der stark befahrenen Autobahn zwischen der Hauptstadt Nairobi und dem Zielort Eldoret mit einem LKW kollidiert.

"Ich habe so stark auf die Bremse getreten, dass ich dachte, mein Fuß sei gebrochen", berichtete Yego, "ich bin froh, dass ich überlebt habe." Yego musste die Nacht zur Kontrolle in einem Krankenhaus verbringen. Der LKW-Fahrer habe mitten auf der Autobahn plötzlich gedreht, schilderte der Leichtathlet den Unfallhergang, "ich hatte keine Chance, auszuweichen".

Julius Yego hatte 2015 bei der WM in Peking als erster Kenianer Leichtathletik-Gold außerhalb der Lauf-Wettbewerbe gewonnen. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro holte er mit 88,24 m Silber hinter Thomas Röhler (Jena/90,30). Dabei hatte er sich im zweiten Durchgang verletzt und war vorzeitig aus dem Wettkampf ausgestiegen.

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