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Gina Lückenkemper (2.v.r.) und Co. erreichen locker das Finale der Leichtathletik-WM
Gina Lückenkemper (2.v.r.) und Co. erreichen locker das WM-Finale © Getty Images

Die Medaillenhoffnung der deutschen Frauen-Staffel bei der Leichtathletik-WM lebt. Gina Lückenkemper und Co. erreichen locker das Finale über 4x100 Meter.

Die deutsche Frauenstaffel um Gina Lückenkemper ist bei der Leichtathletik-WM in London souverän ins Finale über 4x100 m eingezogen.

Tatjana Pinto, Lisa Mayer, Lückenkemper und Rebekka Haase gewannen den zweiten Vorlauf in 42,34 Sekunden vor Jamaikas B-Besetzung (42,50) und qualifizierten sich damit für die Entscheidung am Abend (22.30 Uhr im LIVETICKER).

"Die Wechsel waren auf Sicherheit. Wir wissen, dass die im Finale noch einmal viel besser und schneller sein können", sagte Lückenkemper.

Den schnellsten Vorlauf legten im schon am Morgen fast restlos gefüllten Olympiastadion die Amerikanerinnen um die neunmalige Weltmeisterin Allyson Felix in der Jahresweltbestzeit von 41,84 Sekunden hin. Auch Großbritannien (41,93) zeigte eine starke Vorstellung.

Die deutschen Sprinterinnen sind mit Medaillenchancen nach London gereist. Im April hatte das DLV-Quartett bei der inoffiziellen Staffel-WM auf den Bahamas gesiegt.

Auch Quartett um Spelmeyer weiter

Die deutsche 4x400-m-Staffel der Frauen hat ebenfalls das Finale erreicht. In ihrem Vorlauf kamen Ruth Sophia Spelmeyer, Nadine Gonska, Svea Kohrbrück und Laura Müller in 3:26,24 Minuten auf Platz drei und qualifizierten sich damit direkt für die Entscheidung am Sonntag (21.55 LIVETICKER).

Schnellste in den Vorläufen waren die favorisierten USA in der Jahresweltbestzeit von 3:21,66 Minuten vor Jamaika 3:23,64.

Zuletzt hatte sich 2009 in Berlin (Platz vier) eine deutsche Staffel für ein WM-Finale über 4x400 m qualifiziert. 1997 war ein Quartett um Grit Breuer in Athen Weltmeister geworden, 1999 (Bronze) und 2001 (Silber) gab es weitere Medaillen.

Bei den Männern lagen in den Vorläufen ebenfalls die USA mit der Jahresweltbestzeit von 2:59,23 Minuten vorne. Die Bahamas, 2012 an gleicher Stelle Olympiasieger, schieden aus. Eine deutsche Staffel war nicht am Start.

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