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Leipzigs Trainer kritisiert die Schiedsrichterleistung deutlich. Dem 1. FC Köln gelingt der Befreiungsschlag. Alle Informationen im Volkswagen Pokalblog.

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Die zweite Runde des DFB-Pokals ist vorbei. Vier Bundesligisten mussten sich aus dem Wettbewerb verabschieden. Für RB Leipzig, TSG Hoffenheim, Hannover 96 und Hertha BSC ist Endstation.

Der FC Bayern, VfB Stuttgart, SC Freiburg, Werder Bremen und VfL Wolfsburg lösten hingegen das Ticket für das Achtelfinale. Außerdem dürfen die Zweitligisten FC Heidenheim und der 1. FC Nürnberg vom großen Wurf träumen.

Schon in den Pokalduellen am Dienstag hatten sich die Bundesligisten keine Blöße gegeben: Borussia Dortmund, Schalke 04, Bayer 04 Leverkusen und Eintracht Frankfurt fuhren souveräne Siege ein. Gladbach zitterte sich bei Zweitliga-Spitzenreiter Fortuna Düsseldorf weiter, Mainz musste gegen den Zweiten der 2. Bundesliga Holstein Kiel in die Verlängerung.

Alle wichtigen Infos rund um die Partien gibt es hier in unserem Volkswagen Pokalblog.

+++ Hertha reagiert auf geschmackloses Fan-Banner +++

Hertha-Manager Michael Preetz äußerte sich auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV zu dem geschmacklosen Banner der Hertha-Fans beim Pokalspiel gegen Köln:

"Sie haben sich selbst diskreditiert. Ich kann nicht erkennen, dass das Hertha-Fans sind. Das hat im Stadion nichts zu suchen und das wollen wir auch nicht sehen. An der Stelle wurden Absprachen missachtet und damit werden wir uns natürlich beschäftigen."

"Was gestern während des Spiels aus unserer Kurve kam, geht nicht und das werden wir nicht akzeptieren. Und da sind wir auch nicht verhandlungsbereit."

Einige Fans der Hertha hatten am Mittwochabend in der Ostkurve des Olympiastadions zwei Banner mit der Aufschrift "Domplatte for one. Selbst an Silvester tanzt eure Schwester alleine" für Aufsehen und Entsetzen gesorgt.

Die Plakate sind als Anspielung auf die Silvesternacht vor knapp zwei Jahren zu verstehen, als am Kölner Hauptbahnhof in einem unkontrollierten Menschenandrang mehrere Hundert sexuelle Delikte begangen wurden.

+++ Hasenhüttl: Schiri schlechtester Mann auf dem Platz +++

Auf der PK nach dem Pokal-Aus gegen Bayern München wetterte Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl ordentlich gegen die Leistung des Unparteiischen:

"Der Schiedsrichter steht drei Meter neben dem Ball und lässt sich von jemandem überstimmen, der 40 Meter entfernt ist. Tut mir leid, das ist ganz schwer zu akzeptieren. Dann spielen wir künftig nur noch mit Linienrichtern. Was da in einem Schiedsrichter vorgeht, weiß ich nicht. Das Foul war auf der Linie und die gehört zum Strafraum. So eine Aktion ist für mich von außen schwer nachzuvollziehen. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln."

"Für uns wurde ein Spiel kaputt gemacht, vielleicht sogar zwei. Es hätte in der 2. Halbzeit noch Elfmeter geben müssen, wo Augustin im Strafraum gefoult wurde. Es wurde mit zweierlei Maß gemessen."

"Unterm Strich waren 22 Akteure sehr gut auf dem Platz - und einer konnte das Niveau nicht so ganz halten."

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+++ Voting: Wer wird Pokalheld der 2. Runde? +++

Die zweite Runde des DFB-Pokals 2017/18 ist Geschichte, jetzt wird der dazugehörige "Pokalheld" gesucht.

Folgende vier Spieler stehen zur Wahl:

  • Simon Zoller (1.FC Köln)
  • Alexander Isak (Borussia Dortmund)
  • Sebastien Haller (Eintracht Frankfurt)
  • Viktor Fischer (Mainz 05)

Stimmen Sie hier für Ihren Favoriten ab und gewinnen Sie zwei Tickets für das DFB-Pokalfinale 2018 im Berliner Olympiastadion.

Das Voting läuft bis Montag, den 30. Oktober 2017, 10 Uhr.

+++ Stöger bremst FC-Euphorie +++

Der krisengeschüttelte 1. FC Köln hat im DFB-Pokal gegen Hertha BSC bewiesen, dass er doch noch gewinnen kann und feierte den ersten Erfolg seit 12 sieglosen Spielen. Allerdings kühlte die Euphorie schnell wieder ab.

"Ich finde, das kann man nicht als Befreiungsschlag bewerten. Es ist ein positives Gefühl, aber mehr ist es momentan nicht. Damit ist das Thema aber auch schon wieder durch. Jetzt heißt es, die nächste Aufgabe anzugehen", sagte Trainer Peter Stöger nach der Partie und setzte den Fokus auf die anstehende Bundesliga-Partie gegen Bayer Leverkusen (Samstag ab 15.30 im LIVETICKER).

"Den Erfolg muss man klar von der Situation in der Bundesliga differenzieren", meinte auch FC-Torwart Timo Horn.

+++ Ermittlungen gegen Rangnick +++

Ralf Rangnick muss für seinen "Smartphone-Videobeweis" mit einer Strafe durch den DFB rechnen. Der DFB-Kontrollausschuss leitete am Donnerstag ein Ermittlungsverfahren gegen den Sportdirektor von RB Leipzig ein.

Rangnick war beim Pokal-Topspiel zwischen RB und Bayern München in der Halbzeit auf den Platz gestürmt, um Schiedsrichter Felix Zwayer mit seinem Handy eine Fehlentscheidung aufzuzeigen. Zuvor hatte Zwayer Rangnick bereits während des Spiels aus dem Innenraum verwiesen.

Mutmaßlich war auf dem Smartphone die strittige Szene zu sehen: Bayerns Arturo Vidal hatte an der Strafraumgrenze Emil Forsberg gefoult. Zwayer entschied zunächst auf Elfmeter für RB, was er nach Rücksprache mit seinem Assistenten jedoch zurücknahm.

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+++ Videobeweis erst ab 2018 +++

Es wäre in der Partie RB Leipzig gegen Bayern München dringend nötig gewesen: Der Videobeweis.

Der nicht gegebene Elfmeter für die Sachsen nach einem Foulspiel von Arturo Vidal an Emil Forsberg (35.) wurde so mitunter zum Top-Thema am Mittwochabend - und der Ruf nach dem Videobeweis umso lauter.

Schiedsrichter Felix Zwayer hatte zwar zunächst auf den Punkt gezeigt, dann jedoch seine Entscheidung nach Rücksprache mit seinem Assistenten an der Linie revidiert. Es gab nur Freistoß für RB. Der Video-Assistent durfte noch nicht kontaktiert werden.

Der Videobeweis zwar noch in der laufenden DFB-Pokal-Saison eingeführt, allerdings erst ab dem Kalenderjahr 2018. Ab dem Viertelfinale wird es wie in der Bundesliga auch die Möglichkeit geben, den Unparteiischen auf dem Platz durch Studium der TV-Bilder zu unterstützen, um Fehlentscheidungen zu verhindern.

Für die Achtelfinal-Partien Mitte Dezember steht der Videobeweis demnach noch nicht zur Verfügung.

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+++ Hertha-Fans mit geschmacklosem Plakat +++

Einige Fans von Hertha BSC haben im Pokalspiel gegen den 1. FC Köln mit einem Plakat für Entrüstung sorgt. Bei der Niederlage gegen die Domstädter hingen in der Berliner Ostkurve zwei Banner mit der Aufschrift: "Domplatte for one. Selbst an Silvester tanzt eure Schwester alleine."

Die Plakate sind als Anspielung auf die Silvesternacht vor knapp zwei Jahren zu verstehen, als am Kölner Hauptbahnhof in einem unkontrollierten Menschenandrang mehrere Hundert sexuelle Delikte begangen wurden. Die Politik hatte damals vermehrt vom sogenannten "Antanztrick" gesprochen.

Hertha BSC war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Des Weiteren versuchten mehrere Anhänger nach der Partie gegen Köln auf das Spielfeld zu gelangen, um Berlins Trainer Pal Dardai nach der erneut schwachen Leistung zur Rede zu stellen. "Sie machen sich Sorgen. Ich habe gesagt, dass ich immer zu offenen Diskussionen bereit bin. Da können sie gerne zu uns kommen, ich erkläre ihnen alles", sagte der Ungar.

+++ Diese Teams sind noch im Rennen +++

Bundesliga:
FC Bayern München
Borussia Dortmund
FC Schalke
Borussia Mönchengladbach
Bayer Leverkusen
Eintracht Frankfurt
VfB Stuttgart
SC Freiburg
1. FC Köln
Werder Bremen
VfL Wolfsburg
1. FSV Mainz 05

2. Bundesliga:
1. FC Nürnberg
FC Ingolstadt
FC Heidenheim

3. Liga:
SC Paderborn

+++ Reaktionen zum Krimi in Leipzig +++

Die Stimmen zu Bayerns Pokalsieg in Leipzig von Sky, ARD und der Mixed Zone:

Mats Hummels (FC Bayern): "Ich habe gehört, dass manche sagen, dass die strittige Szene in der ersten Halbzeit (als Vidal Forsberg foulte, d.R.) außerhalb des Sechzehners war. Andere sagen, es war im Strafraum. Aus meiner Sicht war der Elfmeter, den es in der zweiten Halbzeit gab, die Königin der Konzessionsentscheidungen. Das habe ich auch Herrn Zwayer gesagt, daraufhin hat er gelächelt. Ich glaube, dass er einen geben musste."

Ralph Hasenhüttl (Trainer RB Leipzig): "Es war ein heroischer Kampf, den wir geliefert haben. Bei dem, was uns heute widerfahren ist, trotzdem so dagegenzuhalten ist unglaublich. Ich verstehe den Frust der Spieler, wenn ich sehe, was heute alles gegen uns gelaufen ist. Es lag etwas in der Luft. Ich war überzeugt, dass wir nach den ganzen Rückschlägen noch die Wende schaffen."

zum zurückgenommenen Elfmeter: "Der Schiedsrichter steht drei Meter neben dem Ball und lässt sich von jemandem überstimmen, der 40 Meter entfernt ist. Tut mir leid, das ist ganz schwer zu akzeptieren. Dann spielen wir künftig nur noch mit Linienrichtern. Was da in einem Schiedsrichter vorgeht, weiß ich nicht. Das Foul war auf der Linie und die gehört zum Strafraum. So eine Aktion ist für mich von außen schwer nachzuvollziehen. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln."

zur generellen Schiedsrichterleistung: "Für uns wurde ein Spiel kaputt gemacht, vielleicht sogar zwei. Wir haben 75 Minuten in Unterzahl gespielt, das wird man auch am Samstag merken. Es hätte in der 2. Halbzeit noch Elfmeter geben müssen, wo Augustin im Strafraum gefoult wurde. Es wurde mit zweierlei Maß gemessen. Unterm Strich waren 22 Akteure sehr gut auf dem Platz und einer konnte das Niveau nicht so ganz halten."

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Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandschef FC Bayern): "Das Spiel hat alles gehalten, was von ihm erwartet wurde. Wir hatten ein bisschen mehr Glück, aber hätten das Spiel schon in der Verlängerung entscheiden können. Wir haben jetzt schwere Spiele und wenn man mit einem Sieg startet, gibt das einen Schub. Vielleicht brauchte es das Elfmeterschießen, um diesen Thriller zu entscheiden. Jupp Heynckes hat zu jedem Schützen gesagt: Legt euch den Ball hin und schießt aggressiv. Wir haben tolle Elfmeter geschossen."

zur Schiedsrichterleistung: "Der Elfmeter ist eine Zentimeterentscheidung, später gab es ja dann noch einen Elfmeter. Es macht keinen Sinn, immer über Schirientscheidungen zu diskutieren."

zu RB Leipzig: "Deutschland kann stolz auf diese Teams sein. Der Trainer macht einen guten Job, man sieht eine gute Handschrift. Der Bundesliga tut ein Klub wie Leipzig gut. Mir gefällt nicht, wie sie in manchen Bundesligastadien empfangen werden. Leipzig verdient Respekt und die Bundesliga soll froh über sie sein."

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Sven Ulreich (FC Bayern): "Wir haben es nicht geschafft, das Spiel über 120 Minuten zu entscheiden. Es freut mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte, eine Runde weiter zu kommen. Timo hat nicht wirklich Elfmeter geübt, als wir noch in Stuttgart zusammengespielt haben. Kompliment an unser Trainerteam, die ihn sehr gut analysiert haben."

Arjen Robben (FC Bayern): "Es war ein heißes, intensives Spiel mit Entscheidungen im Spiel und einer roten Karte. Nach dem Ausgleich haben wir viele Chancen und ein bisschen Pech. Es hat vielleicht die letzte Schärfe gefehlt. Wir spielen natürlich auch alle drei Tage, dann sind 120 Minuten nicht so schön. Zum Glück spielen wir Samstag gegeneinander, also haben wir das beide. Wir sind glücklich, dass wir weiter sind."

Peter Gulacsi (RB Leipzig): "Es war eine unglaubliche Mannschaftsleistung. Jetzt wollen wir einfach da weitermachen. Das war das dritte Spiel gegen die Bayern. Jetzt können wir sagen, wir haben ein Unentschieden geholt und am Wochenende kommt das vierte Spiel. Wenn wir so spielen, wie in der ersten Halbzeit, haben wir gute Chancen. Wir haben gemerkt, elf gegen elf sind wir auf Augenhöhe. Wenn wir mit solchem Mut spielen, haben wir mindestens eine Chance, einen Punkt zu holen. Das ist unser Anspruch für Samstag."

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+++ Heynckes mit starkem Nasenbluten +++

Bayern-Trainer Jupp Heynckes litt während der ersten Halbzeit im Pokalduell bei RB Leipzig unter starkem Nasenbluten, einige rote Spritzer verteilten sich auf seinem Oberhemd.

Im zweiten Durchgang hatte Heynckes ein frisches Hemd und eine Jacke übergezogen. Angeblich war das Bluten nicht so schlimm. "Ich habe zu tief ins Taschentuch geschnäuzt, und dann hatte ich Nasenbluten", erklärte Heynckes nach dem Spiel und gab Entwarnung: "Mir geht es gut."

Doch so ganz konnte der Coach die Sorgen nicht zerstreuen. Schon im Training hatte der 72-Jährige zuletzt über Nasenbluten geklagt.

+++ 3. Platzverweis in 39 Tagen für Keita+++

Leipzigs Naby Keita kassierte im Pokalspiel gegen Bayern München seinen dritten Platzverweis innerhalb von 39 Tagen kassiert. Der Spielmacher sah wegen wiederholten Foulspiels in der 54. Minute die Gelb-Rote Karte. 

Am 16. September hatte Keita im Ligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach (2:2) nach einem Tritt ins Gesicht von Christoph Kramer Rot gesehen, was ihm eine Drei-Spiele-Sperre einbrachte.

Am 8. Oktober flog er beim 1:4 gegen Tunesien in der WM-Qualifikation wegen einer Tätlichkeit in der Nachspielzeit vom Platz.

+++ "Werder-Sieg hatte nichts mit Fußball zu tun" +++

Julian Nagelsmann (Trainer Hoffenheim): "Die nicht bessere Mannschaft hat gewonnen. Das hat glaube ich jeder gesehen. Wir müssen in der siebten Minute in Führung gehen, dann fällt uns das Spiel leichter. So war klar, dass sich Bremen auf Standards verlässt. Dazu hat der Torwart einmal gut gehalten und die Latte mitgespielt und der Schiedsrichter hat auch für Bremen gepfiffen und dann kommt so etwas zustande."

zur Aufregung an der Seitenlinie: "Hier beleidigen einen permanent 80 Leute von der Haupttribüne. Das ist gewöhnungsbedürftig und dann regt man sich auf."

Kerem Demirbay (Mittelfeldspieler Hoffenheim): "Wir müssen zwei Elfmeter bekommen, die meiner Meinung nach sehr klar sind. Die Chancenverwertung, die wir an den Tag legen, geht einfach nicht."

Alexander Rosen (Direktor Profifußball Hoffenheim): "Werder stand mal für spielerische Blüte. Was sie gegen uns geboten haben, hatte nichts mit Fußball zu tun. Unsere Niederlage ist sehr enttäuschend. Nur Kampf allein darf nicht genug sein, um ein Spiel zu gewinnen."

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+++ Die Ergebnisse von Mittwoch +++

18.30 Uhr:
VfL Osnabrück - 1. FC Nürnberg 2:3
Hertha BSC - 1. FC Köln 1:3
VfL Wolfsburg - Hannover 96 1:0
FC Kaiserslautern - VfB Stuttgart 1:3

20:45 Uhr:
RB Leipzig - FC Bayern München 5:6 n.E.
Werder Bremen - TSG Hoffenheim 1:0
SC Freiburg - Dynamo Dresden 3:1
Jahn Regensburg - FC Heidenheim 2:5

+++ Bayern ringt Leipzig nieder +++

Am Ende entscheidet ein verschossener Elfmeter von Timo Werner die Nervenschlacht zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern. Nachdem es nach 120 Minuten 1:1 steht, geht die Partie in die Verlängerung.

Den letzten Elfmeter von Werner hält Sven Ulreich und pariert seine Münchner ins Achtelfinale.

+++ Werder wirft Hoffenheim raus +++

Mit Alu-Glück gewinnt Werder Bremen mit 1:0 gegen die TSG Hoffenheim. Wie es zum Sieg kommt, dürfte Werder egal sein. Die Mannschaft von Trainer Alexander Nouri trotzt der angespannten Liga-Situation und darf auch in der nächsten Runde wieder eingreifen.

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+++ Freiburg dreht Spiel gegen Heidenheim +++

Zunächst sieht es für den SC Freiburg nicht gut aus. Nach einer schwachen Anfangsphase geraten die Breisgauer gegen Zweitligist Dynamo Dresden in Rückstand. In der zweiten Halbzeit drehen sie dann aber auf und gewinnen die Partie schließlich doch noch mit 3:1.

+++ Stimmen zu Hertha gegen Köln +++

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Wir haben eine halbe Stunde lang hinbekommen, was wir wollten, und sehr viel investiert. Aber der letzte Pass ist nicht gekommen. Wir haben versucht, die Jungs dann etwas hochzupushen. In der zweiten Halbzeit haben wir uns vorgenommen, das 1:2 zu machen, haben dann aber das 0:3 kassiert. Wir müssen aufpassen, dass wir die Mannschaft hinbekommen. Mental und körperlich."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Wir freuen uns sehr, dass wir einen Sieg landen konnten. Das tut uns nach den letzten Wochen richtig gut. Wir haben zuletzt wenig Erfolgserlebnisse gehabt. Dann ist es schwierig, den Jungs die positiven Dinge wieder zu erklären. Heute war das Spiel in Ordnung. Wir haben unsere Möglichkeiten mal verwertet, sind mal in Führung gegangen. Ich freue mich so für die Spieler, aber in drei Tagen ist schon wieder ein schweres Spiel."

Valentino Lazaro (Mittelfeldspieler Hertha BSC): "Du nimmst dir so viel vor, hast so gute Möglichkeiten und aus dem Nichts fällt auf einmal so ein Tor. Sowas macht eine Mannschaft stark, die eigentlich gar nicht im Spiel war. Nach den Gegentoren habe ich das Gefühl, dass wir den Genickbruch einfach hinnehmen, anstatt den Ball zu nehmen, an die Linie zu tragen und zu sagen, weiter geht's. Und das ärgert mich persönlich.

Dominic Maroh (Abwehrspieler 1. FC Köln): "Ich finde, wir haben das heute mal konsequent zu Ende gespielt. Es ist ein gutes Gefühl. Ich glaube, es geht weniger um das Ergebnis und das Weiterkommen. Es geht darum, zu sehen, es geht noch und dass wir uns heute mal mit Toren belohnt haben. Das sind Sachen, die nach den letzten Tagen einfach guttun. Ich hoffe, das war eine Initialzündung."

+++ Stimmen zu Wolfsburg gegen Hannover +++

Martin Schmidt (Trainer VfL Wolfsburg): "Die erste Viertelstunde war etwas Nervosität drin. Danach haben wir den Ball am Fuß gehabt und die Räume gefunden, die wir bespielen wollten. In der ersten Halbzeit fehlte noch etwas der Druck, vielleicht brauchten wir eine Standardsituation als Dosenöffner. Das war heute ein wichtiger Schritt für uns, auch mental. Ich hoffe, dass die Achtelfinal-Qualifikation dafür sorgt, dass wir auch noch mutiger in der Bundesliga sind und bald den ersten Dreier holen."

Andre Breitenreiter (Trainer Hannover 96): "Wir haben zunächst wenig zugelassen. Eine Standardsituation mit Glück und etwas Unachtsamkeit führte dann zum 0:1. Danach hatten wir eine Phase, in der wir die Köpfe hochnehmen und uns etwas schütteln mussten. Wir haben dann offensiv gewechselt und hatten ganz klare Chancen, die wir hätten nutzen können, um in die Verlängerung zu kommen. Das ist uns leider nicht gelungen, somit haben wir das Spiel verloren."

+++ Stimmen zu Lautern gegen Stuttgart +++

Jeff Strasser (Trainer 1. FC Kaiserslautern): "Es war ein Spiel mit vielen Emotionen. Wir gehen in Führung und haben die Möglichkeit zum zweiten Tor. Das wäre wichtig gewesen. In der zweiten Halbzeit hat Stuttgart den Druck erhöht. Trotz der Niederlage muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment für ihre Mentalität machen."

Hannes Wolf (Trainer VfB Stuttgart): "Wenn du zum Betzenberg fährst, ist es nie leicht. Dann geht das Spiel los, wir haben eine klare Chance, nutzen sie nicht, und verschenken dann ein Tor. Dann war es klar, dass es ein schweres Spiel wird."

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+++ Köln kann doch noch gewinnen +++

Der 1. FC Köln atmet nach den zuletzt turbulenten Wochen wieder etwas auf. Gegen Hertha BSC gewinnt die Mannschaft von Trainer Peter Stöger überzeugend mit 3:1 und sendet nach dem Aus von Manager Jörg Schmadtke ein Lebenszeichen.

Es ist der erste Pflichtspielsieg für die Geißböcke seit 2,5 Monaten.

"Es tut gut, gezeigt zu haben, dass wir noch gewinnen können", sagt FC-Torhüter Timo Horn, "das wird uns in den kommenden Wochen weiterhelfen." Kölns Kapitän Dominic Maroh hofft auf eine "Initialzündung dafür, dass es jetzt richtig losgeht".

+++ Wolfsburg reicht ein Tor +++

Der VfL Wolfsburg wirft den Liga-Überflieger Hannover 96 mit 1:0 aus dem Pokal. Den entscheidenden Treffer erzielt Youngster Youngster Uduokhai.

VfL-Sportchef Olaf Rebbe ist mit der Leistung zufrieden:  "Ich sehe, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir waren gut eingestellt, ein Kompliment an das Trainerteam."

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+++ Hannover scheidet aus +++

Die frühen Spiele am Mittwochabend sind beendet, mit Hannover 96 muss sich ein Bundesligist verabschieden. Dem 1. FC Köln gelingt im ersten Spiel nach Jörg Schmadtke der Befreiungsschlag.

+++ Effenberg lost Achtelfinale aus +++

Stefan Effenberg wird am kommenden Sonntag (18 Uhr) in der ARD-Sportschau die Achtelfinalbegegnungen im DFB-Pokal auslosen. Die Ziehung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund leitet DFB-Vizepräsident Peter Frymuth, Moderatorin der Livesendung ist Julia Scharf.

Das Achtelfinale findet am 19. und 20. Dezember statt, das Endspiel in Berlin am 19. Mai 2018. Ebenfalls am Sonntag werden die Achtelfinalspiele des DFB-Pokals der Frauen ausgelost. Diese werden am 3. Dezember ausgetragen.

+++ Die Duelle am Mittwoch +++

18.30 Uhr:
VfL Osnabrück - 1. FC Nürnberg 2:3
Hertha BSC - 1. FC Köln 1:3
VfL Wolfsburg - Hannover 96 1:0
FC Kaiserslautern - VfB Stuttgart 1:3

20:45 Uhr:
RB Leipzig - FC Bayern München 5:6 n.E.
Werder Bremen - TSG Hoffenheim 1:0
SC Freiburg - Dynamo Dresden 3:1
Jahn Regensburg - FC Heidenheim 2:5

+++ Mainz bangt um Adler +++ 

In der Partie gegen Holstein Kiel musste der Mainzer Schlussmann Rene Adler in der 38. Minute ausgewechselt werden. Nach einem Schuss von Duksch verletzte sich der 32-Jährige am Oberschenkel und deutete sofort an, dass es für ihn nicht weitergeht.

Kurz danach war Adler, bei dem ein Muskelfaserriss vermutet wird, auf Krücken zu sehen. Eine genaue Diagnose steht jedoch noch aus. Damit ist auch Adlers Einsatz im Rhein-Main-Derby am Freitag gegen Eintracht Frankfurt (20.30 Uhr im LIVETICKER) fraglich.

+++ Mainz muss nachsitzen und gewinnt +++

Der 1. FSV Mainz musste gegen Zweitligist Holstein Kiel in die Verlängerung und zog dank einem Zauberfreistoß von Daniel Brosinski zum 3:2 in das Achtelfinale ein.

Der Aufsteiger aus Kiel - aktuell Tabellenzweiter in Liga zwei - verkaufte sich beim Auftritt in Mainz aber teuer. 

"Nach zehn Minuten Anpassungsschwierigkeiten war es ein Spiel auf Augenhöhe. Es war ganz eng, am Ende war es sehr bitter für uns", sagte der Kieler Johannes van den Bergh nach der Partie.

"Wir sind nach 36 Jahren wieder in der 2. Liga. Wir lernen viel aus solch einem Spiel, nehmen es dankend an - und gehen unseren Weg weiter", sagte Kiels Trainer Markus Anfang.

"Wir haben Mainz einen guten Fight geboten. Dass wir durch einen Freistoß verloren haben, tut weh. Mit ein bisschen Ruhe können wir stolz auf uns sein. Wenn man einen Unterschied zum Bundesligisten sehen will, dann liegt der in der Chancenverwertung. Einen anderen Unterschied habe ich nicht gesehen", so Kiels Verteidiger Dominik Schmidt.

+++ Keine Überraschung in Schweinfurt +++

Die Eintrach Frankfurt gewinnt gegen Regionalligist FC Schweinfurt mit 4:0. Obwohl der Außenseiter lange Zeit dagegen halten kann, leitet schließlich der Treffer von Sebastien Haller zum 1:0 den letztlich deutlichen Sieg des Bundesligisten ein.

"In der ersten Halbzeit haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Wir haben keine Ruhe reinbekommen, erst im zweiten Durchgang haben wir das Spiel in den Griff bekommen", sagte Eintracht-Trainer Niko Kovac: "Es ging nur darum, die nächste Runde zu erreichen. Mund abputzen, Freitag kommt schon das nächste Spiel."

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+++ Dortmund ohne Probleme +++

Borussia Dortmund gibt sich gegen den FC Magdeburg keine Blöße und gewinnt deutlich mit 5:0. Jung-Star Alexander Isak erzielt beim Sieg seinen ersten Pflichtspieltreffer für den Tabellenführer.

 "Wir sind gegen einen unbequemen Gegner verdient und souverän weitergekommen. Wir haben zuletzt dreimal nicht gewonnen, deshalb hat der Sieg besonders gut getan", sagte Mittelfeldspieler Nuri Sahin.

Magdeburgs Trainer Jens Härtel findet aufbauende Worte für sein Team: "Der Sieg ist verdient. Letztendlich muss ich meiner Mannschaft aber ein Lob zollen."

+++ Dahoud ins Krankenhaus +++

Nach seinem Schlag in den Nacken im Spiel in Magdeburg ist Dortmunds Mahmoud Dahoud ins Krankenhaus gebracht worden. Es soll sich allerdings nur um eine Vorsichtsmaßnahme handeln.

+++ Gladbach mit Mühe weiter +++

Boruissa Mönchengladbach tut sich gegen Fortuna Düsseldorf lange Zeit schwer. Den einzigen Treffer beim 1:0-Sieg der Gladbacher erzielt Thorgan Hazard in der 52. Minute.

Die große Chance zum Ausgleich lässt Niko Gießelmann in der 73. Minute liegen, als er einen schwach geschossenen Foulelfmeter an den Pfosten setzte.

"Das war ein packendes Derby auf Augenhöhe. Beide Mannschaften haben körperlich alles gegeben. Unter dem Strich war es aber ein verdienter Sieg für uns", sagt Fohlen-Coach Dieter Hecking.

Sein Gegenüber Friedhelm Funkel trauert der verpassten Chance nach: "Ich bin stolz, wie wir uns gegen einen gestandenden Bundesligisten präsentiert haben. Ich finde die Niederlage etwas unglücklich wegen des verschossenen Elfmeters."

+++ Schalke gewinnt gegen Wiesbaden+++

Mit einem souveränen Auftritt beim SV Wiesbaden sichert sich der FC Schalke das Ticket für das Achtelfinale im DFB-Pokal. Der Bundesligist gewinnt beim Drittligisten mit 3:1

"Es war ein schwieriges Spiel, wir sind froh übers Weiterkommen", sagte Torschütze Burgstaller, der vor allem seinem Sturmpartner Di Santo den Treffer gönnte: "Wir freuen uns alle für ihn, das hat er sich selbst hart erarbeitet."

"Ich bin stolz auf meine Mannschaft, das war ordentlich. Aber wir haben nicht ganz an unserem Limit gespielt", so Wiesbaden-Trainer Rüdiger Rehm.

+++ Die Begegnungen am Dienstag +++

18:30 Uhr
SC Paderborn - VfL Bochum 2:0
SV Wehen Wiesbaden - FC Schalke 1:3
Fortuna Düsseldorf - Borussia Mönchengladbach 0:1
Bayer Leverkusen - Union Berlin 4:1

20:45 Uhr
1. FC Schweinfurt - Eintracht Frankfurt 0:4
1. FC Magdeburg - Borussia Dortmund 0:5
FSV Mainz - Holstein Kiel 3:2 n.V.
SpVgg Greuther Fürth - FC Ingolstadt 1:3

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