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Das Pferd Qalao des von Maxami Livio wurde positiv getestet
Das Pferd Qalao des von Maxami Livio wurde positiv getestet © imago

Zwei positive Medikationsfälle haben die Reit-WM in der Normandie erschüttert.

Das Pferd Qalao des französischen Vielseitigkeitsreiters Maxime Livio wurde positiv auf das Beruhigungsmittel Acepromazine getestet.

Beim Pferd Tra Flama der südafrikanischen Distanzreiterin Giliese de Villiers wurden Spuren des Entzündungshemmers Phenylbutazone gefunden.

De Villiers war beim Distanzritt über 160 Kilometer am zweiten Veterinärcheck ausgeschieden.

Der Franzose hatte in der Einzelwertung den fünften Platz belegt und kam mit der Mannschaft auf Rang vier.

Beide Substanzen werden bei der FEI als "kontrollierte Medikationen" geführt, die zur Behandlung erlaubt sind, im Wettkampf aber nicht eingesetzt werden dürfen.

Die Fälle führen laut FEI keine automatischen Suspendierungen der Reiter nach sich, sondern werden an einem noch nicht bekannten Termin vom FEI-Tribunal behandelt.

FEI-Generalsekretär Ingmar de Voss wies darauf hin, dass es sich nicht um Dopingsubstanzen handele. Trotzdem greife der Verband durch.

"Unser Anti-Doping-System ist aktiv und zeigt allen Athleten, dass sauberer Sport für uns Priorität hat", sagte de Voss.

Wie die FEI weiter bestätigte, waren alle weiteren Proben der ersten WM-Woche negativ.

Insgesamt wurden 137 Pferde getestet, 49 im Distanzreiten, 24 in der Vielseitigkeit, 22 in der Dressur, 21 im Westernreiten und 21 in der Para-Dressur.

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