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Die Rhythmische Sportgymnastik wird von einem Skandal erschüttert
Die Rhythmische Sportgymnastik wird von einem Skandal erschüttert © getty

Der Skandal um Manipulationen bei einem Fortbildungskurs für Kampfrichterinnen in der Rhythmischen Sportgymnastik hat an der Spitze des Weltturnverbandes (FIG) zu ersten personellen Konsequenzen geführt.

Die FIG-Disziplinarkommission sperrte Vize-Präsident Michel Leglise für zwei Jahre.

Unter der Aufsicht des Franzosen hatten die 56 Jurorinnen im November 2012 in Bukarest während ihrer Zusammenkunft bei Bewertungstests ungewöhnlich gleichförmige Noten gegeben.

Schon seinerzeit kam der Verdacht auf, es sei vorher bekannt gewesen, welche Benotungen man verteilen müsse, um vom Technischen Komitee (TK) die erforderliche Lizenz verlängert zu bekommen.

Sechs der sieben TK-Mitglieder waren daraufhin von der FIG bis Ende dieses Jahres suspendiert worden.

Leglise, der auch Vize-Präsident der FIG für die Sektion Sportakrobatik ist, hat drei Wochen Zeit, sich gegen seine Sperre juristisch zur Wehr zu setzen.

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