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Die deutsche Segler gehen optimistisch in die Weltmeisterschaften
Die deutsche Segler gehen optimistisch in die Weltmeisterschaften © getty

WM-Medaillen im Blick, Olympische Spiele im Hinterkopf: Die deutschen Segler wollen bei den Weltmeisterschaften der olympischen Klassen vor Santander (12. bis 21. September) schon erste Tickets für Rio de Janeiro lösen.

In allen zehn Disziplinen werden an der spanischen Küste die ersten 50 Prozent der Nationenplätze für Olympia 2016 vergeben.

"Wir wollen uns diese Startplätze in Santander in mindestens sieben von zehn Disziplinen frühzeitig sichern", sagte Sportdirektorin Nadine Stegenwalner vom Deutschen Segler-Verband (DSV).

Für die DSV-Flotte gehen vor Santander 49 Athleten an den Start, Ziel sind zwei Medaillen sowie drei Top-Ten-Platzierungen.

Insbesondere Lasersegler Philipp Buhl will nach einigen Dämpfern wieder den Anschluss zur Weltspitze herstellen.

"Zuletzt habe ich deutlich jenseits der Top 3 der Welt gesegelt", sagte der 24-Jährige: "Mein Medaillenziel für die WM bleibt aber unverändert bestehen. Ich will da wieder hin!"

Gleiches gilt für Surfer Toni Wilhelm, der bei der diesjährigen EM auf Rang fünf landete. "Er zählt fest zur Weltspitze und damit zu unseren verlässlichsten Leistungsträgern, die immer vorne mit dabei sind", sagte Stegenwalner über den Olympiavierten.

"Ich liebe das Revier vor Santander und freue mich auf einen tollen und interessanten Wettkampf", meinte Wilhelm.

Verschlechtert haben sich die Aussichten auf eine Topplatzierung für Europameister Erik Heil.

Der 49er-Steuermann muss ohne seinen Vorschoter Thomas Plößel auskommen, der sich Sehnenrisse im Daumen zugezogen hat. Noch ist unklar, ob Heil mit einem Ersatzmann startet.

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