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Ludger Beerbaum gewann seine erste Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 1988

Auch in der letzten wichtigen Mannschaftsprüfung des Jahres haben die deutschen Springreiter nicht nur den angepeilten Sieg, sondern sogar das Podium verpasst.

Nach Platz vier bei der WM landeten die Schützlinge von Bundestrainer Otto Becker beim hochdotierten Nationenpreisfinale von Barcelona auf Platz fünf. Wie schon bei den Weltreiterspielen ging der Sieg an die Niederlande, die fehlerfrei vor Kanada (4) und Schweden (8) triumphierten. Vierter wurde Belgien (9).

"Ein Sieg wäre fantastisch, der Nationenpreis ist nach wie vor prestigeträchtig", hatte Becker vor dem mit 1,5 Millionen Euro dotierten Nationenpreis-Finale erklärt. Doch dafür fielen zu viele Hindernisse. Der viermalige Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chiara, Christian Ahlmann (Marl) mit Codex One, Daniel Deußer (Wolvertem/Belgien) mit Cornet d'Amour und Marcus Ehning (Borken) mit Plot Blue sammelten zwölf Fehlerpunkte, einzig Deußer blieb ohne Abwurf. Ehning sorgte mit 16 Fehlerpunkten für das Streichergebnis.

Während die Niederländer eine Siegprämie von 500.000 Euro kassierten, musste sich das deutsche Team mit 110.000 Euro begnügen. Auch Kanada (300.000), Schweden (200.000) und Belgien (135.000) durften sich über dicke Schecks freuen. Der Weltverband FEI hatte die Prämierung der Traditionsserie in diesem Jahr enorm aufgestockt.

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