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Lee Chong  Wei siegte er bei den Malaysia Open und den Korea Open

Der malaysische Badminton-Star Lee Chong Wei bangt nach seiner vorläufigen Doping-Sperre um seine Karriere.

"Wenn ich für längere Zeit suspendiert werde, wird das meine Chancen, nächstes Jahr Weltmeister zu werden und Gold bei den Olympischen Spielen 2016 zu gewinnen, negativ beeinflussen", sagte der Weltranglistenerste der "New Straits Times": "Es war immer mein Traum, beide Titel zu gewinnen. Es war auch der Grund, warum ich mit dem Sport angefangen habe."

Lee war am Dienstag vom Badminton-Weltverband BWF wegen der "offenkundigen Verletzung der Anti-Doping-Regeln" vorläufig suspendiert worden.

Der 32-Jährige wurde aufgrund von einem von der Norm abweichendem Analyseergebnis einer Probe bei der Badminton-Weltmeisterschaft im August gesperrt. Er darf vorübergehend nicht an Wettbewerben teilnehmen.

Sollte sich der Verstoß bei der Untersuchung des Weltverbandes bewahrheiten, droht Lee eine Sperre von bis zu zwei Jahren.

Malaysias Verbandsvizepräsident Norza Zakaria hatte am vergangenen Samstag während einer Pressekonferenz mitgeteilt, dass auch in der B-Probe des getesteten Sportlers, dessen Name zunächst nicht genannt worden war, das entzündungshemmende Glukokortikoid Dexamethason nachgewiesen wurde.

Ende Oktober hatte die "New Straits Times" berichtet, dass der zweimalige Olympiazweite gemeinsam mit Zakaria zur Öffnung der B-Probe in die norwegische Hauptstadt Oslo gereist sei.

Zuvor hatten malaysische Medien übereinstimmend berichtet, Wei sei bei der WM in Kopenhagen positiv auf eine verbotene Substanz getestet worden.

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