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Ludger Beerbaum siegte auf Chaman

Ludger Beerbaum hat sich in Stuttgart zum vierten Mal zum "German Master" gekrönt.

Der viermalige Springreit-Olympiasieger setzte sich in der zweitwichtigsten Prüfung des German Masters auf seinem niederländischen Hengst Chaman im Stechen in 37,63 Sekunden knapp vor Hans-Dieter Dreher durch, der zuvor auf Embassy ebenfalls ohne Abwurf geblieben war.

Dreher benötigte allerdings 33 Hundertstelsekunden mehr (37,96).

"Ich hatte natürlich den Vorteil, dass Hansi vor mir geritten ist. Da konnte ich mir überlegen, wo ich am besten Zeit einsparen könnte", sagte Ludger Beerbaum und fügte an: "Wäre ich vor ihm dran gewesen, hätte ich wohl nicht gewonnen."

Als Siegprämie kassierte Beerbaum einen Geländewagen des Hauptsponsors Mercedes, Dreher erhielt noch 14.925 Euro.

Für Ludger Beerbaum war der Erfolg am späten Freitagabend in der Schleyerhalle eine Genugtuung nach der Pleite in Doha.

In Katar hatte er am Wochenende zuvor den Gesamtsieg in der Global Champions Tour aus der Hand gegeben.

Die Prüfung "German Master", für die sich die besten zwölf Reiter qualifizierten, hatte Beerbaum zuvor bereits 1995, 1996 und 2005 für sich entschieden.

Fünf Reiter hatten das Stechen erreicht, nur Beerbaum und Dreher blieben fehlerfrei.

Olympiasieger Steve Guerdat aus der Schweiz folgte mit Concetto Son mit einem Abwurf als Dritter.

Den deutschen Erfolg machte als Viertplatzierter Marco Kutscher komplett: Er kassierte auf Cristallo ebenfalls einen Abwurf.

Höhepunkt der German Masters ist das Weltcupspringen um den Großen Preis von Stuttgart am Sonntag.

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