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Segeln: Palma Week 2004
Roland Gäbler hält den Klassenwechsel im America's Cup für positiv © Getty Images

Nach dem beschlossenen Klassenwechsel beim altehrwürdigen America's Cup plant der ehemalige Segel-Weltmeister Roland Gäbler (50) mit einem deutschen Boot um die älteste Sport-Trophäe der Welt zu kämpfen.

"Wenn nicht jetzt, wann dann", sagte Gäbler über das ehrgeizige Projekt "SailGermany". Um es bis um Start der Traditionsregatta 2017 vor Bermuda zu schaffen, benötigt Gäbler nach eigenen Schätzungen pro Jahr rund 4, 6 Millionen Euro.

"Der Einstieg in den America's Cup wird deutlich einfacher", sagte Gäbler, nachdem Titelverteidiger Team Oracle USA Anfang April eine Verkleinerung der Boote von zunächst geplanten AC62-Katamaranen auf Yachten zwischen 45 und 50 Fuß durchgedrückt hatte.

Gäbler kann die danach aufgekommene Kritik an der Regeländerung nicht nachvollziehen. "Das Budget ist nicht mehr so entscheidend.

Die Leistung der Segler gerät mehr in den Vordergrund. Das ist doch eine sehr positive Entwicklung", sagte Gäbler, der 2000 in Sydney Olympia-Bronze im Tornado gewann und eigentlich erst beim übernächsten America's Cup starten wollte.

Jetzt rechnet er damit, dass sein Beispiel Schule macht: "Mehr Teams werden melden."

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