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Symbolbild Kieler Woche
Tobias Schadewaldt und Co. halten sich am zweiten Tag an der Spitze © Getty Images

Erst Flaute, dann souveräne Deutsche: Nach zunächst langer Windpause haben die deutschen Olympia-Segler auch am zweiten Tag der Kieler Woche einen guten Eindruck hinterlassen.

Tobias Schadewaldt (Oldenburg) im Laser, Paul Kohlhoff und Carolina Werner in der Nacra-17-Klasse sowie Justus Schmidt und Max Boehme (alle Kiel) in der 49er verteidigten ihre am Vortag erlangten Führungspositionen.

Nachdem der Wind zunächst lange auf sich warten ließ, waren bei der 121. Ausgabe der größten Segelveranstaltung der Welt am Sonntag letztlich zumindest die Hälfte der olympischen Bootsklassen aufs Wasser gegangen.

Dabei glänzte vor allem Schadewaldt, der im Laser einen weiteren Tagessieg feierte und in Führung liegt.

Schadewaldts Trainingskollege Philipp Buhl (Immenstadt) ist in Kiel allerdings nicht am Start.

Der 25-Jährige, der in dieser Saison bereits drei Weltcups gewonnen hat, bereitet sich auf die Laser-Weltmeisterschaft vom 2. bis zum 8. Juli auf dem Ontariosee (Kanada) vor, die auch den ersten Teil der internen Olympia-Qualifikation bildet.

Einem ungefährdeten Erfolg scheint derweil auch die gemischte Nacra 17-Mannschaft Kohlhoff/Werner entgegenzusteuern. In der 49er-Gleitjolle meldeten sich dagegen die Titelverteidiger Erik Heil und Thomas Plößel (beide Berlin) mit einem Tagessieg zurück.

Die Europameister schoben sich damit auf Gesamtrang drei vor und erhöhten so den Druck auf das weiterhin führende Nachwuchs-Duo Schmidt und Boehme.

Der mehrfache paralympische Medaillengewinner Heiko Kröger aus Jersbek hat dagegen am zweiten Tag Rang eins im 2.4mR-Boot eingebüßt. 

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