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Doping (Symbolbild)
Die Nationale Anti Doping Agentur arbeitet mit der Electronic Sports League (ESL) zusammen © Getty Images

Die Doping-Bekämpfer nehmen die "Generation Playstation" ins Visier. Die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) und die Electronic Sports League (ESL) werden in Zukunft zusammenarbeiten.

Die NADA soll die eSport-Veranstalter vor allem bei der Aufklärung und in der Dopingprävention unterstützen. Zudem wird die NADA der ESL bei der Etablierung und Umsetzung von Anti-Doping-Regeln helfen. Langfristig sind auch Tests geplant.

Die ESL wird die Kompetenz der NADA nutzen, um ein Anti-Doping-Programm im eSport zu etablieren. Ziel des Programms ist es, die Fairness und den Geist des eSports zu erhalten.

Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass die Spieler umfassende Informationen bekommen und über die gesundheitlichen Risiken des Dopings aufgeklärt werden.

Immer wieder sieht sich auch der eSport mit Doping-Vorwürfen konfrontiert, weil Sportler versuchen, ihre Konzentration durch verbotene Mittel zu steigern.

Die stundenlangen Turnier-Duelle an den Computer-Konsolen erfordern höchste Konzentration. Innerhalb der Teams stehen die Spieler auch psychisch unter erheblichem Druck. Zudem ist der finanzielle Anreiz mittlerweile enorm. Die Preisgelder gehen in die Zehntausende, die erfolgreichsten E-Sportler sind Millionäre.

Erstmals wird die NADA am 22. und 23. August bei der Großveranstaltung "ESL One" in der Lanxess Arena in Köln über das Thema informieren. In einem weiteren Schritt plant die ESL ein Treffen mit der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA, um in dieser Sportart international wie in den USA, Asien und Australien für die Dopingproblematik zu sensibilisieren und ein Regelwerk zu etablieren.

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