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Dennis Rodman (r.) stand in den neunziger Jahren mit Hulk Hogan im Ring
Dennis Rodman (r.) stand in den neunziger Jahren mit Hulk Hogan im Ring © Getty Images

Der frühere NBA-Star springt seinem Weggefährten nach dem Skandal zur Seite. Hogan sei kein Rassist, sagt Rodman - und bittet auch andere Stars um Hilfe.

Wrestling-Legende Hulk Hogan ist durch einen rassistischen Vorfall in Ungnade gefallen - nicht allerdings bei Dennis Rodman.

"Ich kenne Hulk Hogan seit 25 Jahren. Er hat keinen rassistischen Knochen in seinem Körper", twittere der frühere NBA-Star - und postete dazu ein Video von einem Treffen Hogans einen schwarzen, im Rollstuhl sitzenden Fan.

Rodman ist ein langjähriger Weggefährte Hogans, der in den neunziger Jahren auch einige Auftritte als Wrestler mit ihm absolvierte. Ob sein Zuspruch Hogan weiterhilft, ist aber eher fraglich: Auch Rodmans Ruf hat zuletzt gelitten, unter anderem durch seine öffentlich zelebrierte Freundschaft zu Nordkoreas Diktator Kim Jong Un.

Rodman forderte auch andere schwarze Sportstars auf, Hogan zur Seite zu springen: Er twitterte hierzu Scottie Pippen, Magic Johnson, Shaquille O'Neal und Mike Tyson an. Reagiert hat bislang keiner von ihnen.

Am Freitag war eine rassistische Tirade publik geworden, mit der Hogan vor acht Jahren das private Umfeld seiner Tochter Brooke beleidigte. Die WWE entließ ihre einstige Ikone darauf, Hogan selbst leistete öffentlich Abbitte: "Ich hätte diese Aussagen niemals tätigen dürfen und ich entschuldige mich dafür."

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