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IPC Swimming World Championships - Day Two
Verena Schott lässt sich für ihre Goldmedaille feiern © Getty Images

Die deutschen Schwimmerinnen haben bei der Behinderten-WM in Glasgow am zweiten Wettkampftag überraschend die ersten Goldmedaillen geholt.

Verena Schott über 100 Meter Brust und Daniela Schulte über 400 Meter Freistil schwammen am Dienstagabend zum Sieg. Torben Schmidtke holte über 100 Meter Brust (SB6) zudem die Bronzemedaille.

Für die größte Überraschung des zweiten Wettkampftages sorgte Verena Schott. Die inkomplett querschnittsgelähmte Berlinerin war im vergangenen Oktober zum zweiten Mal Mutter geworden und erst Anfang 2015 wieder ins Training eingestiegen.

Nach mehreren Silbermedaillen bei den Weltmeisterschaften 2010 und 2013 sowie bei den Paralympics in London holte sie nun bei ihrem Comeback ihren ersten großen Titel.

"Ich habe niemals mit dieser Medaille gerechnet. Schließlich ist es der erste große Wettkampf nach der Babypause. Das gibt mächtig Auftrieb für Rio", sagte Schott mit Blick auf die Paralympics 2016.

Die sehbehinderte dreimalige Paralympics-Siegerin Daniela Schulte hatte zum Auftakt am Montag bereits die Silbermedaille über 100 m Freistil gewonnen.

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